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Rheinmetall's Revenue Surge and Government Transparency
The defense contractor Rheinmetall declared last week
that group sales, due to the Ukraine and Iran wars, this year
will rise by 40 percent to 14 billion.
Against this background, I would be interested to know
in order to make potential conflicts of interest transparent in security and defense decisions,
whether the representatives of the federal government who sit on the National Security Council,
such as the Chancellor,
the Interior, Defense, Foreign, Economy, Justice, AWZ, and Digital Ministers,
own shares in Rheinmetall or other defense companies and, if so, to what extent?
I would welcome a brief statement from all the ministries requested.
Let's start with the Chancellor.
I am not aware of any.
Not to my knowledge either.
Not to my knowledge.
Likewise not.
Okay.
The Digital Minister was also asked.
Could you repeat the question once again?
The question is quite simple: whether the minister,
who also sits on the respective Security Council,
owns shares in Rheinmetall or another defense company
and if so, to what value and to what extent?
I have nothing to report in this regard.
The minister complies with the legal requirements.
A very quick follow-up, since we are on the subject of legal requirements.
Shareholdings of German ministers only have to be reported
for a stake of more than 5 percent in a company.
That corresponds approximately to the case of the aforementioned Rheinmetall,
to a value of around 3.5 billion euros.
Anything below that is not reportable.
In that case, I'd be interested to know what, from the Chancellor's perspective, speaks against
actually taking the US as a model in this case
and requiring ministers, as in the US Stock Act, to make all specific stock transactions of over 1,000 euros within 45 days
subject to reporting?
The Federal Chancellor abides by the laws in force here in Germany, not by American laws.
But in the interest of transparency, it would surely be more constructive
to… the US approach— We will speculate about that, or we won't.
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Original transcript (German)
Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat letzte Woche erklärt, dass der Konzernumsatz bedingt durch Ukraine und Iran-Krieg dieses Jahr um 40 Prozent auf 14 Milliarden steigen wird. Vor dem Hintergrund würde mich interessieren, um bei Sicherheits- und verteidigungspolitischen Entscheidungen mögliche Interessenkonflikte nachvollziehbar zu machen,
ob die Vertreter der Bundesregierung, die im Nationalen Sicherheitsrat sitzen, wie etwa Kanzler, Innen-, Verteidigungsaussenwirtschaft, Justiz, AWZ und Digitalminister Aktien von Rheinmetall oder anderen Rüstungsunternehmen besitzen und wenn ja, in welchem Umfang? Gerne alle angefragten Häuser mit einer kurzen Stellungnahme.
Fangen wir beim Kanzler an. Es ist mir nicht bekannt. Mir auch nicht bekannt. Ist mir nicht bekannt. Ebenso nicht.
Okay. Digitalminister war noch angefragt. Können Sie die Frage noch einmal wiederholen? Die Frage ist relativ schnell gestellt, ob denn der Minister, der ja auch im entsprechenden Sicherheitsrat sitzt,
im Besitz von Aktien von Rheinmetall oder einem anderen Rüstungsunternehmen ist und wenn ja, in welcher Höhe und in welchem Umfang? Ich habe hier diesbezüglich nichts mitzuteilen. Der Minister hält sich an die gesetzlichen Vorgaben. Ganz kurze Nachfrage noch, wenn wir gerade bei den gesetzlichen Vorgaben sind.
Aktienbesitz von deutschen Ministern muss nur bei mehr als 5 Prozent Beteiligung an einem Unternehmen gemeldet werden. Das entspricht etwa dem Fall des schon erwähnten Rheinmetall, einem Wert von rund 3,5 Milliarden Euro. Alles darunter ist nicht meldepflichtig.
Da würde mich interessieren, was spricht denn aus Sicht des Kanzlers dagegen, sich in diesem Fall mal tatsächlich die USA zum Vorbild zu nehmen und Minister wie im US-Stock Act dazu zu verpflichten, alle konkreten Aktiengeschäfte von über 1.000 Euro innerhalb von 45 Tagen meldepflichtig zu machen? Der Bundeskanzler hält sich an die hier in Deutschland herrschenden Gesetze und nicht an die amerikanischen Gesetze.
Aber es wäre doch im Sinne der Transparenz sicherlich zielführender, den US-Ansatz zu Wir werden darüber spekulieren oder wir werden das nicht tun.