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Discussion on Zionism and its Impact

Wenn wir also über den Zionismus sprechen, über die Geschichte des Zionismus, sprechen wir meist über die Auswirkungen,

die die zionistische Bewegung auf die Palästinenser hatte.

Und das völlig zu Recht.

Ich habe 15 Jahre meines Lebens damit verbracht, über die palästinensische Geschichte zu schreiben, mit dem Fokus auf die Auswirkungen

des Zionismus und des Staates Israel auf die Palästinenser.

Und das ist auch richtig so, denn die Palästinenser sind offensichtlich die Hauptopfer der zionistischen

Bewegung.

Aber ich möchte an etwas anknüpfen, das Francesca Albanese vorhin gesagt hat, nämlich dass, wie ich glaube, die meisten

Menschen in diesem Raum sich der Folgen des Zionismus für die Palästinenser durchaus bewusst sind.

Aber wir wollen die Menschen auch dort abholen, wo sie stehen.

Und wir versuchen auch, Juden wie Nichtjuden gleichermaßen zu überzeugen, die an alle möglichen

von Mythen über den Zionismus, wie etwa, dass sich die zionistische Bewegung zum Ziel setzte, Juden zu retten, die vor Verfolgung flohen.

Das ist gewissermaßen das Narrativ.

Das ist die große Geschichte, die Zionisten über den Zionismus erzählen und warum wir ihn unterstützen sollten.

Obwohl die Zionisten behaupten, es sei ihnen nur darum gegangen, Juden zu retten, die vor Verfolgung flohen, ist die

Realität der Geschichte der zionistischen Bewegung genau das Gegenteil.

Und ich möchte ein paar Minuten darüber sprechen, nämlich dass in der Anfangszeit

vor dem Ersten Weltkrieg die zionistische Bewegung etwa 61 % der Juden ablehnte, die

nach Palästina auswandern wollten.

Arthur Ruppin und Menachem Schenkin waren die zionistischen Funktionäre in Jaffa, die,

wie ich bereits sagte, 61 % der Bewerber ablehnten.

Warum wurden sie abgelehnt?

Der Hauptgrund für die Ablehnung?

Sie waren zu mittellos.

Sie waren zu arm.

Die zionistische Bewegung wollte keine armen Juden.

Sie wollten wohlhabende Juden, um diese schwächelnden Siedlungen zu stützen, diese schwächelnden wirtschaftlichen

Unternehmen, die sich nicht selbst tragen konnten.

Deshalb brauchten sie finanzielle Absicherungen.

Deshalb wollten sie reiche Juden, keine armen Juden.

Nach dem Ersten Weltkrieg zwang Chaim Weizmann offensichtlich die britische Regierung zur Verabschiedung

der Balfour-Deklaration.

Nach dem Ersten Weltkrieg, es ist 1919, 1920, errichteten die Briten ein britisches Mandat

in Palästina.

Und zur gleichen Zeit wurden etwa 50.000 bis 100.000 ukrainische Juden ermordet

bei Pogromen in der Ukraine während des russischen Bürgerkriegs von 1918 bis 1922.

So flohen Hunderttausende ukrainische Juden auf der Suche nach einem sicheren Zufluchtsort.

Chaim Weizmann geht 1920 und 1921 zu den Briten und zwingt sie, die jüdischen

Einwanderungsquoten nach Palästina zu senken.

Nun, das wäre ein seltsames Verhalten, wenn es einem nur darum ginge, Juden vor Verfolgung zu retten,

nicht wahr?

Denn er wollte keine Flüchtlinge.

Er wollte keine ukrainischen Flüchtlinge.

Er wollte keine Familien mit Kindern und ältere Menschen, die Krankheiten hatten.

Nein, diese Menschen würden die zionistische Bewegung belasten.

Und so ging er tatsächlich zu den Briten und zwang sie, die Zahl der

Juden zu reduzieren, die nach Palästina einreisen durften.

Er sagte, das ist ein direktes Zitat: „Selbst ein Prozent von ihnen wird, wenn sie in Palästina auftauchen, das

ganze zionistische Projekt ruinieren.“

Weil sie Flüchtlinge waren.

Sie waren per Definition unerwünscht.

Die zionistische Bewegung wollte Ideologen.

Also nicht nur wohlhabende Juden, sondern auch ideologische Juden, die nach Palästina ziehen wollten, um

einen jüdischen Staat aufzubauen.

Es ging darum, einen jüdischen Staat aufzubauen.

Im Jahr 1922 gab es Tausende von Juden, die im Iran antijüdischer Verfolgung ausgesetzt waren.

Sie flohen nach Bagdad.

Die Bagdader Zionisten schrieben Briefe an das Palästina-Amt.

Wir haben Tausende von Juden, iranische Juden, sie fliehen, sie brauchen einen sicheren Zufluchtsort.

Das Palästina-Amt schrieb zurück: Wir wollen keine Flüchtlinge.

In den 1920er und 1930er Jahren schickte die zionistische Bewegung tatsächlich Juden nach Europa zurück.

Diese Außenseiter, diese Ausgestoßenen, diese Invaliden, diese kranken Juden, diese unerwünschten Juden,

sie wurden nach Europa zurückgeschickt.

Tatsächlich wurden sie nach 1933 nach Nazi-Deutschland zurückgeschickt.

Zwischen 1933 und 1939 lehnte die zionistische Bewegung etwa zwei Drittel der deutschen Juden ab,

die nach Palästina auswandern wollten.

Nun, wenn es einem nur darum ginge, Juden auf der Flucht vor Verfolgung zu retten, stünden die deutschen Juden vermutlich

ganz oben auf der Liste.

Sie lebten im nationalsozialistischen Deutschland.

Aber die meisten von ihnen wurden abgelehnt, weil sie das falsche „Menschenmaterial“ waren.

Sie waren schwach.

Sie waren arm.

Sie waren Flüchtlinge.

Sie wollten aus materiellen und nicht aus ideologischen Gründen nach Palästina ziehen, also

waren sie unerwünscht.

1938 äußerte Ben Gurion, Führer der zionistischen Bewegung, ein berühmtes Zitat in einer Sitzung

des Exekutivkomitees der Jewish Agency nach den Novemberpogromen, bei denen 91 Juden ermordet wurden,

Tausende jüdische Geschäfte zerstört wurden – es war das schwerste Pogrom in Nazi-Deutschland

bis dahin.

Und so gibt es nach diesem Pogrom diese Bemühungen, jüdische Kinder aus Deutschland nach

Großbritannien zu retten.

10.000 von ihnen.

Es nennt sich Kindertransport.

Sie werden diese Juden nach Großbritannien bringen.

Ben Gurion sagt zu seinen Genossen, zu seinen Vertretern im Vorstand der Jewish Agency, er sagt, wenn

er all diese Juden hätte retten und nach Großbritannien bringen können, oder wenn ich nur

die Hälfte dieser Juden retten könnte, aber die Hälfte, die ich retten kann, nach Palästina käme, würde ich die

Hälfte retten.

1940 drängten amerikanische Zionisten den damaligen US-Präsidenten Roosevelt, weil Roosevelt

beschlossen hatte, dass wir 150.000 Juden in Europa retten werden.

Die amerikanischen Zionisten sagten: „Was soll das heißen?“

Sie retten?

Warte, sie in die Vereinigten Staaten retten?

Diese Juden werden als demografische Waffen in Palästina gebraucht.

Und so sabotierten sie die Rettungsbemühungen.

Es waren nicht nur amerikanische Juden, die die Rettungsbemühungen sabotierten, sondern auch die zionistische Gemeinschaft

in Palästina.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es Hunderttausende von Juden in den DP-Lagern in Österreich und Deutschland

und Italien.

Ben Gurion reist in die Lager für Displaced Persons und trifft sich mit den Anführern

der Displaced Persons, Holocaust-Überlebenden, Menschen, die gerade fünf Jahre der Hölle überlebt hatten.

Und er drängt sie: Lasst nicht zu, dass Juden nach Frankreich, Deutschland, in die USA

und Italien oder anderswohin gerettet werden.

In einer Zeit, als es all diese Versuche gab, all diese jüdischen Displaced Persons zu retten,

Holocaust-Überlebende, sagte Ben Gurion: Nein, wir brauchen diese Juden in Palästina.

Und ich möchte mit dieser einen Bemerkung schließen.

Nach 1948, nachdem die zionistische Bewegung die Kontrolle über ihre eigene Einwanderungspolitik hat,

setzt sich die selektive Einwanderungspolitik fort.

Tatsächlich wurde zwischen 1948 und 1954 eine Mehrheit der nordafrikanischen Juden abgelehnt.

Nicht, dass sie überhaupt nach Palästina kommen wollten, eigentlich wollten die meisten von ihnen

nach Europa.

Aber zwei Drittel der marokkanischen Juden wurden abgelehnt.

Warum?

Aus denselben Gründen.

Die vier Kriterien.

Was ist dein Beruf?

Kannst du arbeiten?

Kannst du uns helfen, einen jüdischen Staat in einem Land aufzubauen, das zu 90, 80, 70 % nichtjüdisch ist?

Hast du Kapital?

Bringst du Geld mit?

Denn das ist es, was die zionistische Bewegung braucht.

Es geht also um deinen Beruf, darum, wie viel Kapital du hast, und um deinen Gesundheitszustand.

Bist du gesund?

Wirst du uns zur Last fallen?

Uns geht es nicht um Rettung, Krankheit, vor Verfolgung fliehende Juden, nein, wir wollen, dass ihr gesund seid.

Und deshalb lehnten sie die Mehrheit der marokkanischen Juden ab, die nach Israel auswandern wollten,

nach 1948 bis 1954.

Und danach lockerten sie diese Politik.

Sie brauchten auch Juden, um die Grenze zu besiedeln, um als menschliche Schutzschilde an der Frontlinie zu dienen.

Als der Staat Israel 120 Siedlungen entlang der Grenze im Norden baute, entlang der

Grenze zum Libanon, im sogenannten Gaza-Gürtel, all diese Städte, die angegriffen wurden

am 7. Oktober, nun, wissen Sie was?

Diese Städte wurden zu dem Zweck gebaut, Zivilisten an die Frontlinie zu stellen, als menschliche

Schutzschilde, und genau dafür wurden sie am 7. Oktober tragischerweise benutzt.

Und deshalb denke ich, wenn wir das Ganze aus der Ferne betrachten und über die zionistische Bewegung nachdenken, dann

alle genau wissen, dass die zionistische Bewegung für das palästinensische Volk katastrophal war.

Vertreibung, Apartheid, ethnische Säuberung und jetzt Völkermord.

Aber ich denke, es liegt auch an uns zu erkennen, dass es bei der zionistischen Bewegung nicht darum ging,

Juden zu retten, es ging nicht darum, Juden zu retten, die vor Verfolgung flohen, darum ging es nicht

in den 1910er, 20er, 30er oder 40er Jahren, und darum ging es auch in den 1950er Jahren nicht.

Und heute wollen wir diese Geschichte bis in die Gegenwart fortführen.

Wo sind Juden am meisten in Gefahr?

Wo wird ein Jude am ehesten zur Zielscheibe, weil er Jude ist?

Und wissen Sie was?

Es sind nicht die Vereinigten Staaten, es ist nicht hier in Irland, es ist in Israel.

End of transcript · 1,411 words · machine translated

Original transcript (English)

So usually when we talk about Zionism, the history of Zionism, we talk about the impact that the Zionist movement had on the Palestinians. Rightfully so. I spent 15 years of my life writing about Palestinian history, focusing on the impact of Zionism and the State of Israel on the Palestinians.

And that's correct, because the Palestinians are obviously the primary victims of the Zionist movement. But I want to pick up on something Francesca Albanese said earlier, which is, I think most people in this room are well aware of the consequences that Zionism has had on the Palestinians. But we also want to meet people where they're at.

And we're also trying to compel and convince Jews and non-Jews alike who believe all kinds of myths about Zionism, such as the Zionist movement set out to save Jews fleeing persecution. That's sort of the narrative. That's the grand story that Zionists tell about Zionism and why we should support it. Although the Zionists claim they were all about saving Jews fleeing persecution, the

reality of the history of the Zionist movement is quite the opposite. And I want to spend a few minutes talking about that, which is that in the early period before World War I, the Zionist movement rejected about 61% of Jews that wanted to immigrate to Palestine. Arthur Rupin and Menachem Schenken were the Zionist officials based in Jaffa who rejected,

like I said, 61% of the applicants. Why were they rejected? The primary reason for the rejection? They were too destitute. They were too poor.

The Zionist movement didn't want poor Jews. They wanted wealthy Jews to prop up those flailing settlements, those flailing economic enterprises that were not self-sustaining. That's why they needed financial backstops. That's why they wanted rich Jews, not poor Jews.

After World War I, Chaim Weizmann, he obviously compelled the British government to adopt the Balfour Declaration. So now after World War I, it's 1919, 1920, the British have established a British mandate in Palestine. And at the same time, you had about 50,000 to 100,000 Ukrainian Jews that were murdered

in pogroms in Ukraine during the Russian Civil War from 1918 to 1922. So you had hundreds of thousands of Ukrainian Jews fleeing, looking for a safe haven. Chaim Weizmann goes to the British in 1920 and 1921 and compels them to reduce Jewish immigration quotas to Palestine. Well, that would be a strange thing to do if you were all about saving Jews from persecution,

wouldn't it be? Because he didn't want refugees. He didn't want Ukrainian refugees. He didn't want families with kids and elderly people who had diseases. No, those people would burden the Zionist movement.

And so he actually went to the British and he compelled them to reduce the number of Jews allowed to Palestine. He said, this is a direct quote, even 1% of them, if they show up to Palestine, will ruin the whole Zionist project. Because they were refugees.

They were by definition unwanted. The Zionist movement wanted ideologues. So not just wealthy Jews, but also ideological Jews who wanted to move to Palestine in order to build a Jewish state. The point was building a Jewish state.

In 1922, you had thousands of Jews who faced anti-Jewish persecution in Iran. They fled to Baghdad. The Baghdad Zionists wrote letters to the Palestine office. We got thousands of Jews, Iranian Jews, they're fleeing, they need a safe haven. The Palestine office wrote back, we don't want refugees.

Throughout the 1920s and 1930s, the Zionist movement actually sent Jews back to Europe. Those misfits, those outcasts, those invalids, those diseased Jews, those unwanted Jews, they were sent back to Europe. In fact, they were sent back to Nazi Germany after 1933. Between 1933 and 1939, the Zionist movement rejected about two thirds of the German Jews

that wanted to migrate to Palestine. Well, if you were all about saving Jews fleeing persecution, presumably, the German Jews would be at the top of the list. They were living in Nazi Germany. But most of them were rejected because they were of the incorrect human material.

They were weak. They were poor. They were refugees. They wanted to move to Palestine for material reasons, not for ideological reasons, so they were unwanted.

In 1938, Ben Gurion, leader of the Zionist movement, a famous quote in a Jewish agency executive meeting, after the Kristallnacht pogrom, in which 91 Jews are slaughtered, thousands of Jewish businesses destroyed, it's the most severe pogrom in Nazi Germany to date. And so after that pogrom, you have this effort to rescue Jewish children from Germany to

Britain. 10,000 of them. It's called Kindertransport. They're going to take these Jews to Britain. Ben Gurion says to his comrades, to his affiliates in the Jewish agency executive, he says, if

he could have saved all those Jews and brought them to Britain, or if I could have only saved half those Jews, but the half I could save would come to Palestine, I would save the half. In 1940, American Zionists compelled U.S. President Roosevelt at the time, because Roosevelt had decided we're going to save 150,000 Jews in Europe.

The American Zionists said, what do you mean? Save them? Wait, save them to the United States? Those Jews are needed as demographic weapons in Palestine. And so they sabotaged the rescue efforts.

It wasn't just American Jews that sabotaged rescue efforts, it was also the Zionist community in Palestine. After World War II, you have hundreds of thousands of Jews in the DP camps in Austria and Germany and Italy. Ben Gurion travels to the displaced person camps, and he meets with the displaced person

leaders, Holocaust survivors, people who just survived five years of hell. And he compels them, do not allow any Jews to be rescued to France, Germany, the U.S. and Italy or elsewhere. At a time when you had all these attempts to rescue all of these Jewish displaced persons, Holocaust survivors, Ben Gurion said, no, we need those Jews in Palestine.

And I'll just end on this one note. After 1948, after the Zionist movement is in control of its own immigration policy, the selective immigration policy continues. In fact, between 1948 and 1954, a majority of North African Jews were rejected. Not that they wanted to come to Palestine in the first place, actually most of them

wanted to go to Europe. But two thirds of Moroccan Jews were rejected. Why? For the same reasons. The four criteria.

What's your profession? Can you work? Can you help us build a Jewish state in a country that's 90, 80, 70% non-Jewish? Do you have capital? Are you bringing money with you?

Because that's what the Zionist movement needs. So it's your profession, it's how much capital you have, it's your health status. Are you healthy? Are you going to be a burden on us? We're not about saving, disease, Jews fleeing persecution, no, we want you to be healthy.

And that's why they rejected a majority of the Moroccan Jews that wanted to move to Israel after 1948 until 1954. And they loosened the policy afterwards. They also needed Jews to line the frontier, to act as human shields on the front line. As the state of Israel built 120 settlements along the frontier in the north, along the

border with Lebanon, in the quote unquote Gaza envelope, all those towns that were attacked on October 7th, well guess what? Those towns were built for the purpose of putting civilians on the front lines as human shields and that's what they were tragically used for on October 7th. And so I think when we're zooming out and thinking about the Zionist movement, we're

all well aware that the Zionist movement was catastrophic for the Palestinian people. Displacement, apartheid, ethnic cleansing, and now genocide. But I think it's also incumbent upon us to learn that the Zionist movement was not about rescuing Jews, it wasn't about saving Jews fleeing persecution, it wasn't about that in the 1910s or 20s or 30s or 40s, it wasn't about that in the 1950s.

And today, we want to bring this story all the way up to the present day. Where are Jews most in danger? Where is a Jew most likely to be targeted for being Jewish? Well guess what? It's not the United States, it's not here in Ireland, it's in Israel.

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