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Analysis of Ukraine-Russia Conflict Dynamics

Against the backdrop of this war, which has been raging since 2014, the following then took place before the Russian attack.

About a year before the start of the war, Ukrainian President Zelenskyy issued a decree

in which the reconquest of Crimea was effectively ordered.

Then there were troop movements.

Depending on the source, between 60,000 and 80,000 soldiers were amassed in the south and east of Ukraine.

In parallel, various NATO maneuvers took place between the Black Sea and the Baltic Sea

and the number of US reconnaissance flights along the Ukrainian-Russian border rose significantly.

In November 2021, three months before the Russian attack,

the US and Ukraine signed an agreement on strategic partnership,

in which both Ukraine's NATO perspective and the retaking of Crimea were named as goals.

In January 2022, just one month before the Russian attack,

NATO invited Ukraine

to collaborate on the NATO 2030 Agenda, the strategic paper of NATO, even though Ukraine is not a NATO member at all.

And, as could recently be read in the New York Times,

for about eight years, the US has been operating twelve secret CIA bases directly on the Ukrainian-Russian border.

This involvement of American intelligence services, according to the New York Times,

is said to have played a key role

in the Russian president's decision to invade Ukraine in February 2022.

Moscow had feared, as can be read there,

that Ukraine, with the help of the CIA,

the British foreign intelligence service MI6 and other Western services, is turning into a springboard for operations against Russia.

The US Secretary of State Antony Blinken has now admitted, not so long ago,

that Ukraine, starting in September 2021, quietly, as he called it,

quietly received a lot of weapons from the US and then the same again in December.

So exactly in the month in which the Russian President literally begged for security guarantees,

but they didn't want to talk to him.

And I'm not talking about the meetings between Chancellor Scholz and Putin or French President Macron and Putin at this oversized table,

but I am talking about how the US reacted to it, or rather, how they failed to react.

None of this justifies anything,

but it explains a lot.

And you simply have to know it,

to be able to assess it objectively.

And that applies to journalists just as much as to politicians.

The fundamental question that needs to be answered is,

is Russia concerned with a proper place in a global security architecture or has Moscow been on an imperialist trip for a long time,

which raises fears that the Russians will be in Berlin in five years.

Such timelines are indeed developed by experts and taken up by politicians.

Anyone who deals more intensively with these questions,

analytically, not ideologically,

will inevitably come to the conclusion,

that, with regard to the Russian threat to Western Europe, it is less of a sober analysis of the situation, but that something else is at play.

The sober analyses of the situation can be found in US strategy papers.

And there is no mention of a Russian threat to other European states.

What this is actually about, and I want to say this very clearly,

if the enormous efforts are to be continued,

to support Ukraine in the war against Russia financially and with weapons,

then the fear of a Russian attack beyond Ukraine must be stoked,

so that the population goes along with all of this without grumbling.

This complex also includes the claim that our freedom, our democracy is being defended in Ukraine.

That is just as untrue this time as it was back then in Afghanistan, when they said our freedom, our democracy would be defended in the Hindu Kush.

Unfortunately, there are always examples in history

which show

that friend-foe thinking and the demonization of the enemy serve to

make an entire society ready for war.

End of transcript · 658 words · machine translated

Original transcript (German)

Vor dem Hintergrund dieses Krieges, der seit 2014 tobt, spielte sich dann vor dem russischen Angriff noch Folgendes ab. Etwa ein Jahr vor Kriegsbeginn hat der ukrainische Präsident Zelenskyj ein Dekret erlassen, in dem die Rückeroberung der Krim quasi angeordnet wurde. Dann gab es Truppenbewegungen. Je nach Quelle wurden zwischen 60.000 und 80.000 Soldaten im Süden und Osten der Ukraine zusammengezogen.

Parallel dazu fanden zwischen dem Schwarzen Meer und der Ostsee diverse NATO-Manöver statt und die Zahl der Aufklärungsflüge der USA an der ukrainisch-russischen Grenze stieg nennenswert. Im November 2021, also drei Monate vor dem russischen Angriff, haben die USA und die Ukraine ein Abkommen über strategische Partnerschaft geschlossen, in dem sowohl die NATO-Perspektive der Ukraine als auch die Rückeroberung der Krim als Ziele genannt wurden.

Im Januar 2022, also einen Monat vor dem russischen Angriff, hat die NATO die Ukraine eingeladen, an der NATO-Agenda 2030 mitzuarbeiten, also dem Strategiepapier der NATO, und das obwohl die Ukraine überhaupt kein NATO-Mitglied ist. Und, wie man jüngst in der New York Times lesen konnte, die USA betreiben seit etwa acht Jahren zwölf geheime CIA-Basen unmittelbar an der ukrainisch-russischen Grenze.

Dieses Engagement amerikanischer Geheimdienste soll, so die New York Times, eine Schlüsselrolle gespielt haben, bei der Entscheidung des russischen Präsidenten im Februar 2022 in die Ukraine einzumarschieren. Moskau habe nämlich befürchtet, so kann man da lesen, dass sich die Ukraine mithilfe der CIA,

des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6 und weiterer westlicher Dienste in ein Sprungbrett für Operationen gegen Russland verwandelt. Der noch Außenminister Anthony Blinken der USA hat jetzt eingeräumt, das ist noch gar nicht so lange her, dass die Ukraine ab September 2021 geräuschlos, wie er das nannte, geräuschlos eine Menge Waffen aus den USA bekommen habe und dann nochmal das gleiche im Dezember. Also genau in dem Monat, in dem der russische Präsident förmlich um Sicherheitsgarantien gefläht hat,

aber man wollte ja nicht mit ihm reden. Und ich spreche jetzt nicht von den Treffen zwischen Bundeskanzler Scholz und Putin oder dem französischen Präsidenten Macron und Putin an diesem überdimensional langen Tisch, sondern ich rede davon, wie in den USA darauf reagiert wurde, beziehungsweise eben nicht reagiert wurde. Das alles rechtfertigt nichts, aber es erklärt eine Menge.

Und man muss es einfach wissen, um es seriös einordnen zu können. Und das betrifft Journalisten genauso wie Politiker. Die Grundsatzfrage, die es zu beantworten gilt, lautet, geht es Russland um einen angemessenen Platz in einer globalen Sicherheitsarchitektur oder ist Moskau schon seit langem auf einem imperialistischen Trip,

der befürchten lassen muss, dass die Russen in fünf Jahren in Berlin stehen. Solche Zeitschienen werden ja von Experten entwickelt und von Politikern aufgegriffen. Wer sich intensiver mit diesen Fragen beschäftigt, analytisch, nicht ideologisch, der wird zwangsläufig zu dem Schluss kommen,

dass es sich mit Blick auf die russische Bedrohung für Westeuropa weniger um eine nüchterne Lageanalyse handelt, sondern dass da was ganz anderes im Spiel ist. Die nüchternen Lageanalysen, die finden Sie in US-Strategiepapieren. Und da ist von russischer Bedrohung für weitere europäische Staaten nicht die Rede. Worum es eigentlich geht ist, und ich will das auch so deutlich sagen, wenn die enormen Kraftanstrengungen fortgesetzt werden sollen,

um die Ukraine im Krieg gegen Russland finanziell und mit Waffen zu unterstützen, dann muss die Angst vor einem russischen Angriff über die Ukraine hinaus geschürt werden, damit die Bevölkerung das alles ohne zu murren mitmacht. Zu diesem Komplex gehört ja auch die Behauptung, unsere Freiheit, unsere Demokratiewürde in der Ukraine verteidigt. Das stimmt diesmal genauso wenig, wie es damals in Afghanistan gestimmt hat, als es hieß, unsere Freiheit, unsere Demokratiewürde am Hindukusch verteidigt.

Es finden sich leider immer wieder Beispiele in der Geschichte, die zeigen, dass Freund-Feind-Bilder und die Dämonisierung des Gegners dazu dienen, eine ganze Gesellschaft kriegsbereit zu machen.

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