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hebrew → German transcript

Sechs Uhr dreißig morgens, siebter Oktober, du bist auf dem Posten.

Bei uns beginnt der siebte Oktober vor sechs Uhr dreißig.

Ich war Soldat im Mörserzug des Bataillons 13, Golani,

und in jener Nacht waren ich, Yotam Sarur, mein Sergeant, Tamar Ben Yehuda, sein Andenken sei gesegnet,

wir drei machten die Nacht durch.

An Schabbat und Feiertagen erlaubten wir uns, die Nacht bis zum Morgenappell durchzumachen.

Und wissen Sie, wir vom Mörserzug haben Zeit zu schlafen bis zum nächsten Appell.

Um 5:20 Uhr morgens sitzen wir am Funkgerät, um den Horchposten nicht zu wecken,

und mein Vize-Bataillonskommandeur, Nir Boimfeld, der auch schwer verletzt wurde, aber Gott sei Dank überlebte,

meldet sich plötzlich über Funk mit einer seltsamen Nachricht.

Alle Stationen, ich weiß nicht warum, ich weiß nicht wie, so was in der Art,

keine Patrouille am Zaun bis neun Uhr morgens.

Um wie viel Uhr war das? 5:20 Uhr morgens.

Alle Stationen bleiben vorerst hier.

Was Bodentruppen und Orev angeht, haben wir nichts Nennenswertes.

Von der Brigade kam für unsere Kräfte die Anweisung, dass bis neun Uhr morgens, je nach Lagebeurteilung,

kein Fahrzeug nach Burma kommt.

Ich wiederhole, bis neun Uhr morgens, bis zur Lagebeurteilung,

wird kein Fahrzeug nach Burma fahren.

Wir sind an hinteren Ausgangspunkten,

Anweisung der Brigade, ich weiß nicht genau, warum,

ich frage nicht viel. Das ist die Anweisung, das tun wir.

Kurz bevor alles anfängt,

macht Tamar so ein Gesicht von wegen:

Was?

Und weißt du, wir sind einfache Soldaten, nur Kämpfer,

keine Kommandeure oder Offiziere, die Fragen stellen können,

das ist ein Befehl des stellv. Bataillonskommandeurs,

wir erhalten diesen Befehl und stellen keine Fragen,

eine normale Befehlsausgabe.

Und tatsächlich, nach einer Stunde, um halb sieben,

plötzlich Sirenen.

Iri, ich sage dir die Wahrheit,

ich habe seit dem siebten Oktober damit gelebt,

und hatte große Angst, darüber zu sprechen,

und als ich in die Knesset kam,

war das, nachdem ich einige hohe Offiziere gefragt hatte,

was dort eigentlich passiert ist.

Und es gab welche, die mir anfangs sagten,

„Hör zu, es gab eine Scharfschützengefahr durch Nukhba am Zaun,

deshalb wollten wir keine Soldaten schicken,

damit sie nicht getroffen werden.“

Und dann, mit der Zeit, fiel bei mir der Groschen,

und ich sagte: „Moment, wenn es eine Scharfschützengefahr gibt,“

Wie kann es sein, dass ich, der nur 200 Meter vom Zaun entfernt ist,

nicht weiß, dass eine Bedrohung besteht?

Wie kann es sein, dass meine Freunde ohne Schutzweste kämpfen,

in Unterwäsche und Socken,

und niemand weiß, dass etwas los ist,

wir sind nur 200-300 Meter vom Zaun entfernt.

Und dann ging mir das wieder durch den Kopf,

und wirklich, plötzlich werde ich in die Knesset eingeladen.

Ich spürte, dass das die Gelegenheit war, dieses Thema wirklich anzusprechen,

darüber zu sprechen und zu verstehen, was dort eigentlich passiert ist.

Und siehe da, wie du sagst,

vielen Leuten kommt das seltsam vor,

und was dort eigentlich passiert ist.

Und wir kommen wieder darauf zurück,

und ehrlich gesagt, Hila,

wir, ich lebe mit einer Art Loch im Gehirn,

seit dem siebten Oktober,

dass ich im Herzen spüre, dass …

Hör zu, ich weiß nicht, was dort war,

ich weiß nicht, was dort war,

Ich will verstehen, was ist passiert?

Wie jeder andere auch.

Sieh mal, der stellv. Bataillonskommandeur war keine Scharfschützengefahr,

denn der stellv. Bataillonskommandeur sagt, ich habe keine Ahnung, warum,

und nicht warum.

Und eine Scharfschützengefahr gibt es oft.

Er sagt das in Echtzeit,

um fünf Uhr zwanzig morgens,

Es ist nicht so, dass ihm jemand gesagt hat, das zu sagen,

Er erhielt einen Befehl, ohne Erklärung.

Und das …

Richtig, also wir als Soldaten,

wenn wir so etwas hören,

dann befolgen wir natürlich Befehle.

Es kam uns schon etwas seltsam vor,

aber Soldaten im Einsatz,

und wir sind schon fast ein halbes Jahr an dieser Frontlinie,

und hier und da ein paar Verluste.

Weißt du, zwischen einem Verlust und dem siebten Oktober,

gibt es hier …

krasse Verluste.

Ja, von Unruhen,

richtig, von Unruhen bis hin zu einer Lage,

zu Ereignissen wie dem siebten Oktober,

wir reden hier, weißt du, von etwas,

das surreal ist, das sehr extrem ist,

zu denken, dass wir eines Tages diesen Punkt erreichen würden.

Habt ihr seither miteinander gesprochen?

Nachdem es veröffentlicht wurde …

Also, wer auch immer da war …

Habt ihr mit den anderen von damals gesprochen?

Also, natürlich haben wir darüber geredet,

wir haben oft darüber geredet,

und wir haben versucht, es zu prüfen.

Und ich habe dir gesagt, was mir verschiedene Militärs gesagt haben.

Ich habe oft darüber nachgedacht, darüber zu sprechen,

oder nicht darüber zu sprechen.

Und irgendwann fing ich auch an, an meiner eigenen Logik zu zweifeln.

Moment, wenn man mir sagt, es gäbe kein Scharfschützenfeuer,

wie du sagst, wie kann es dann eine Bedrohung geben?

Wenn er sagte, ich weiß nicht, warum und wie,

und, weißt du, ich dachte, vielleicht erinnere ich mich nicht gut,

vielleicht ist es das, und plötzlich tauchte die Aufnahme auf.

Weißt du, ich habe hier eine Verantwortung,

ich kann nicht über so etwas im Fernsehen sprechen,

und was ich sage, hat Konsequenzen.

Also tauchte diese Sache plötzlich auf,

und diese Aufnahme wurde veröffentlicht,

und was soll ich dir sagen? Wie ich, wie du,

wie das ganze Volk Israel will ich verstehen, was am siebten Oktober geschah.

Ich habe sehr, sehr viele Freunde verloren,

ich wurde schwer verletzt,

ich treffe mich jeden Tag mit den Familien, mit den Eltern,

und wirklich, du weißt nicht, wie schmerzhaft das ist,

das zu ertragen und sie zu begleiten.

Und die Leute sehen mich: Shalom, der die Verwundeten aufrichtet.

Sie wissen nicht, wie viel man zu tun versucht.

Ich wache jeden Tag für einen Kampf auf.

Ich versuche, mich neu zu erfinden,

ich versuche, diesen Familien zu helfen.

Jeder Tag ist ein Kampf für sich.

Auch der Kampf ohne das Bein.

Darauf beziehst du dich.

Ein neues Leben zu leben,

ja, die Verletzung, genau, und auch, sich neu zu erfinden,

im Leben voranzukommen, nicht in der Vergangenheit zu leben.

Weißt du, am Ende habe ich das Leben gewonnen,

ich muss im Leben auch weitermachen,

ich kann nicht an derselben Stelle stecken bleiben.

Ich habe kein Bein, so ein armer Kerl.

Ich will verstehen, was dort passiert ist.

Und plötzlich diese Sache, die rauskam, diese Erklärung,

das macht mir Angst, große Angst.

Ich hoffe, wir bekommen später klarere Antworten,

ziehen keine voreiligen Schlüsse

und beunruhigen nicht ein ganzes Land.

Aber es ist sehr wichtig, dass es hier eindeutige Antworten gibt,

und wer zur Rechenschaft gezogen werden muss,

soll zur Rechenschaft gezogen werden.

So viele Ermordete, Entführte.

Ich als Soldat,

der im Gaza-Sektor gedient hat,

sage dir: Bei jedem kleinen Pieps sind wir zum Zaun gerannt,

bei jeder Kleinigkeit.

Das macht mir Angst, es macht mir Angst, daran zu denken, was dort passiert ist.

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Original transcript (hebrew)

שש וחצי בבוקר, שבעה באוקטובר, אתה במוצב. אצלנו השבעה באוקטובר מתחיל לפני שש וחצי. אני הייתי לוחם במחלקת מרגמות בגדות 13, גולני, ובאותו לילה אני, יוטם סרור, הסמל שלי, תמר בן יהודה, זיכרונו לברכה, שלושתנו עושים לילה לבן.

הרשינו לעצמנו בשבתות וחגים במיוחד לעשות לילה לבן עד לקוננות עם שחר, ואתם יודעים, יש לנו זמן לישון, מחלקת מרגמות, עד לקוננות הבאה. אז ב-5.20 בבוקר, אנחנו יושבים ליד הקשר כדי לא להעיר מאזין, והסמגד שלי, ניר בוינפלג, שגם הוא נפצע קשה, וברוך השם הוא שרד, פתאום עולה בקשר בהודעה מוזרה.

כל התחנות, לא יודע למה, לא יודע איך, משהו בסגנון הזה, אין סיור בגדר עד תשע בבוקר. באיזה שעה זה? 5.20 בבוקר. כל תחנות נשארים כאן משניהן, אז מבחינת קרקע ואורייב אין לנו דברים משמעותיים.

מבחינת כוחותינו, יצא החיה מהחטיבה שעד השעה תשע בבוקר מול הערכת המצב, אף כלי לא מגיע לבורמה. אני חוזר שוב, עד תשע בבוקר מול הערכת המצב, אף כלי לא ילד לבורמה. נמצאים בנקודות זינוק אחוריות,

מערכת חטיבה, לא יודע בדיוק למה, לא שואל יותר מדי, זאת ההנחיה, זה מה שאנחנו עושים. קצת לפני שהכל מתחיל, והתאמר דופק לנו פרצוף כזה של מה?

ואתה יודע, אנחנו חיילים פשוטים, סך הכול לוחמים, לא מפקדים ולא קצינים שנוכל לשאול שאלות, זה הורה של הסמגד, מקבלים את הפקודה הזאת ולא שואלים שאלות, הורדת פקודה רגילה.

ובאמת, אחרי שעה, שש וחצי, פתאום הזקות. אירי, אני אגיד לך את האמת, אני חייתי עם זה מהשבעה באוקטובר, ומאוד חששתי לדבר על זה,

וכשהגעתי לכנסת, זה היה אחרי תקופה ששאלתי כמה שצבא פחירים, מה בעצם קרה שם. והיו כאלה שבהתחלה אמרו לי, תשמע, היה איום צליפה של נונטטים על הגדר,

לכן לא רצינו לשלוח חיילים, כדי שלא ייפוגו. ואז עם הזמן, קצת נפל לי הסימון, ואמרתי, רגע, אם יש איום צליפה, איך יכול להיות שאני, שאני סך הכול 200 מטר מהגדר,

לא יודע שיש איום? איך יכול להיות שחברים שלי נלחמים בלי וסט, עם תחתונים וגרבאים, ואף אחד לא יודע שיש משהו, אנחנו סך הכול 200-300 מטר מהגדר.

ואז זה עוד הפעם ישב לי בראש, ובאמת, תזמינו אותי פתאום לכנסת. הרגשתי שזו ההזדמנות באמת לפתוח את הנושא הזה, ולדבר עליו, ולהבין בעצם מה קרה שם. והנה, כמו שאת אומרת,

הרבה אנשים, זה נשמע להם תמוה, ומה בעצם קרה שם. ואנחנו עוד פעם חוזרים לזה, ואני אגנח את אמת הילה, אנחנו, אני חי עם איזשהו חור במוח,

מאז השבעה באוקטובר, שמשהו בלב מרגיש לי ש... תשמעי, אני לא יודע מה היה שם, לא יודע מה היה שם, אני רוצה להבין, מה קרה?

כמו כולם. תראי, הסמגד לא היה איום צליפה, כי הסמגד אומר, אין לי מושג למה, ולא למה. ואיום צליפה יש הרבה פעמים.

הוא אומר את זה בזמן אמת, בחמש ועשרים בבוקר, הוא לא, מישהו אמר לו להגיד ככה, הוא קיבל הוראה, בלי הסבר. וזה...

נכון, אז אנחנו בתור חיילים, כשאנחנו שומעים את הדבר הזה, אז כמובן אנחנו ממלאים פקודות. זה כן נשמע לנו קצת מוזר, אבל חיילים בשטח,

ואנחנו כבר בקו הזה כמעט חצי שנה, וקצת פה ושם הפסדים. את יודעת, מהפסד לשבעה באוקטובר, יש פה... הפסדים מגניבים.

כן, מהפערות סדר, נכון, מהפערות סדר למצב, לאירועים כמו של השבעה באוקטובר, אנחנו מדברים פה על, את יודעת, משהו שהוא עזוי, שהוא מאוד קיצוני,

כדי לחשוב שיום אחד נגיע לדבר הזה. דיברתם ביניכם מאז? אחרי שהתפרסמה... אז מי שהיה שם... דיברתם ביניכם משם שאר?

אז כמובן שדיברנו על זה, דיברנו על זה הרבה פעמים, וניסינו לבדוק את זה, ואמרתי לך מה אמרו לי כל מיני אנשי צבא. חשבתי הרבה פעמים לדבר על זה,

לא לדבר על זה, ובאיזשהו שלב גם התחלתי לשלול את ההיגיון שלי, רגע, אם אומרים לי שיש שום צליפה, כמו שאת אומרת, איך יש איום, אם הוא אמר אני לא יודע למה ואיך,

וגם, את יודעת, אמרתי אולי אני לא זוכר טוב, אולי זה, ופתאום הקלטה יצאה. את יודעת, יש לי פה אחריות, אני לא יכול לדבר על דבר כזה בטלוויזיה, ויש השלכות למה שאני אומר.

אז פתאום הדבר הזה צץ, והקלטה הזאת התפרסמה, ומה אני אגיד לך, יאללה, כמוני, כמוך, כמו כל עם ישראל, אני רוצה להבין מה קרה בשבעה באוקטובר, ריבדתי המון המון חברים,

נפצעתי קשה, אני כל יום נפגש עם המשפחות, עם ההורים, ובאמת, את לא יודעת איזה כואב זה, להכיל את זה וללוות אותם, ואנשים רואים אותי, שלום שתרים את הפצוע,

הם לא יודעים כמה דברים אתה מנסה לעשות, אני כל יום קם למלחמה, אני מנסה למציא את עצמי מחדש, אני מנסה לעזור למשפחות האלה, כל יום זה מלחמה בפני עצמה,

גם הלהילחמה בלי הרגל, אתה מתכוון על זה, לחיות חיים חדשים, כן, הפציעה, בדיוק, וגם למציא את עצמך מחדש, להתקדם בחיים, לא לחיות את הדבר הזה,

את יודעת, בסוף זכיתי בחיים, אני צריך גם להתקדם בחיים, אני לא יכול להישאר תקוע באותו מקום, אין לי רגל, איזה מסכן, אני רוצה להבין מה קרה שם,

ופתאום הדבר הזה שיצא, התציר הזה, זה מפחיד אותי, מפחיד אותי מאוד, אני מקווה שיהיה לנו תשובות יותר ברורות בהמשך, ולא לקפוצה מסקנות, ולא להדיג מדינה שלמה,

אבל כן חשוב מאוד שיהיה פה תשובות חד משמעיות, ומי שצריך לשלם את הדין, שישלם את הדין, כל כך הרבה נרצחים, חטופים, זה משהו שאני, בתור חייל,

ששירת בגזרת עזה, אני אומר לך, על כל פיפס קטן קפצנו לגדרה, על כל דבר קטן, זה מפחיד אותי, מפחיד אותי לחשוב מה קרה שם.

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