Transcript · German → English
German → English transcript
I'm still thinking about last night. Things got pretty heated on the subject of Iran.
The question was how to solve this diplomatically.
I think if you have to leave early, he had the chain made.
If you get on the raw nerve, on the raw nerve.
When Christoph Heusgen came on stage—he was Angela Merkel's foreign policy advisor from 2005 to 2017.
What triggered me and many in the room was that someone like Heusgen doesn't allow for any critical self-reflection.
Looking at this country today, one can ask who actually benefited from the long negotiations.
Can you really say that diplomacy with Islamist horror regimes can work when they openly lie to your face?
Aren't we also siding with the mullahs when we repeatedly speak of violations of international law,
when other states try to militarily come to the aid of the people, the protesters, the demonstrators in Iran,
don't they have rights too? What about them? What has diplomacy, and especially German diplomacy, done for these people?
And to at least say, yes, that's true, maybe we misjudged the mullahs, maybe we just bought them time,
maybe we didn't save human lives in Iran or stand up for rights as we could have done.
A small symbol, a small signal, just to say, yes, that's true, maybe we didn't judge it completely right after all,
That is what we would have wished for, and instead, to sit down and say we did everything right.
And I actually find that difficult in such a situation.
End of transcript · 259 words · machine translated
Original transcript (German)
Ich muss immer noch über gestern Abend nachdenken. Das ging ganz schön hoch her zum Thema Iran. Die Frage war, wie kann man diplomatisch das lösen. Ich glaube, wenn man vorzeitig muss, hat er die Kette machen lassen. Wenn man auf den Scham, auf den Scham nervt. Als Christoph Heusgen auf die Bühne kam, das war der außenpolitische Berater von Angela Merkel von 2005 bis 2017.
Was mich und viele im Raum getriggert hat, war, dass jemand wie Heusgen keine kritische Selbstreflexion zulässt. Wenn man heute auf dieses Land schaut, kann man die Frage stellen, wem war denn mit den langen Verhandlungen gedient. Kann man wirklich sagen, Diplomatie mit islamistischen Horrorregimen kann funktionieren, wenn die einem offen ins Gesicht lügen. Stellt man sich auch nicht auf die Seite der Mullahs, wenn man immer wieder von Völkerrechtsbruch spricht, wenn andere Staaten militärisch versuchen, den Menschen, den Protestierenden, den Demonstranten im Iran beizuspringen,
haben die nicht auch Rechte? Was ist denn mit denen? Was hat die Diplomatie und vor allem die Deutsche für diese Menschen getan? Und da auch mal wenigstens sagen, ja stimmt, vielleicht haben wir die Mullahs falsch eingeschätzt, vielleicht haben wir denen einfach Zeit verschafft, vielleicht haben wir nicht Menschenleben im Iran gerettet oder sind dafür Rechte eingetreten, wie wir es hätten tun können. Ein kleines Symbol, ein kleines Signal, einfach mal zu sagen, ja stimmt, wir haben es vielleicht doch nicht komplett richtig eingeschätzt, das hätten wir uns gewünscht und stattdessen sich hinzusetzen und zu sagen, wir haben alles richtig gemacht.
Und das finde ich in so einer Situation tatsächlich schwierig.