Transcript · English → German
War Crimes Accountability in Gaza
Jeder, der seit Oktober 2023 in den israelischen Verteidigungsstreitkräften in Gaza gedient hat,
muss als Verdächtiger für die Begehung von Kriegsverbrechen gelten,
Verbrechen gegen die Menschlichkeit und das Verbrechen des Völkermords.
Unsere Kommission hat inzwischen 16 Berichte veröffentlicht.
Nächste Woche veröffentlichen wir unseren 17. Bericht, der sich mit der Situation von Kindern befasst.
Und alle unsere Berichte enthalten Empfehlungen.
Wir müssen über das Ausdrücken tiefer Besorgnis und scharfer Verurteilung hinausgehen,
um die Fragen anzugehen, die diese Staaten heute gestellt haben.
Was kann noch getan werden?
Bei der Rechenschaftspflicht geht es nicht nur um die Führungskräfte.
Malaysia hat die Frage von Doppelstaatsbürgern aufgeworfen.
Jeder, der seit Oktober 2023 in den israelischen Verteidigungsstreitkräften in Gaza gedient hat,
muss als Verdächtiger für die Begehung von Kriegsverbrechen gelten,
Verbrechen gegen die Menschlichkeit und das Verbrechen des Völkermords.
Die Frage der Rechenschaftspflicht geht über Haftbefehle hinaus,
die vom Internationalen Strafgerichtshof erlassen wurden.
Und wo wir gerade von diesem Gericht sprechen: Was wurde getan, um das Gericht zu unterstützen,
während es von den Vereinigten Staaten angegriffen wird?
Was wurde getan, um den Sonderberichterstatter zu unterstützen?
Die Aufmerksamkeit muss sich nun von Besorgnis und Verurteilung hin zu Taten bewegen.
Viele Staaten verweisen auf positive Maßnahmen, die ergriffen wurden,
Sanktionen gegen Einzelpersonen.
Was man noch tun kann, ist, gezielt gegen Institutionen vorzugehen,
nicht nur gegen Siedler, sondern gegen die Siedlungen selbst,
um den Transfer von Finanzhilfen zu verhindern,
sei es durch Handel oder Spenden.
Viele Staaten erlauben immer noch die steuerliche Absetzbarkeit für lokale Organisationen,
die direkte oder indirekte finanzielle Beiträge zu Siedlungen leisten.
End of transcript · 256 words · machine translated
Original transcript (English)
Anyone who has served in the Israeli Defence Forces in Gaza since October 2023 must be considered a suspect for the Commission of War Crimes, Crimes Against Humanity and the Crime of Genocide. Our Commission has now released 16 reports. We'll be releasing our 17th next week, dealing with the situation of children.
And all of our reports make recommendations. We must move beyond expressing deep concern and strong condemnation to addressing the questions that these states have asked today. What more can be done? Accountability is not about the leaders alone.
Malaysia raised the question of dual citizens. Anyone who has served in the Israeli Defence Forces in Gaza since October 2023 must be considered a suspect for the Commission of War Crimes, Crimes Against Humanity and the Crime of Genocide. The issue of accountability extends beyond warrants
issued by the International Criminal Court. And speaking of that court, what has been done to support the court while it is under attack from the United States? What has been done to support the Special Rapporteur? The attention now must move beyond concern and condemnation to action.
Many states refer to positive actions that have been taken, sanctions on individuals. What more can be done is to start targeting institutions, not just settlers, but settlements themselves, to prevent the transfer of financial assistance,
whether through trade or donations. Many states are still allowing tax deductibility for local organisations that make direct or indirect financial contributions to settlements.