english → German transcript

Der westliche liberale Geist hält sich für gut, weil er liberal ist.

Der westliche Liberale sagt sich:

Ich bin ein guter Mensch, weil ich liberal bin, und ich bin liberal, weil ich ein guter Mensch bin.

was bedeutet, dass ich an Dinge wie die Brüderlichkeit der Menschen glaube,

Gewissen und Mitgefühl, sich um die Elenden der Welt kümmernd,

die Armen und Elenden dieser Welt, die sich gegen Machtmissbrauch wehren.

Das sind alles gute Dinge. Und deshalb bin ich ein Liberaler.

Und ich bin wegen all dieser guten Dinge ein Liberaler.

Einer der Ausdrücke meiner Güte und meines Liberalismus ist, dass ich die palästinensischen Araber unterstütze

die meiner Meinung nach ein unterdrücktes Volk sind und von den Israelis unterdrückt werden

die ihnen ihr Land weggenommen haben und sie unterdrücken.

Meiner Ansicht nach ist jeder Teil davon eine Lüge. Aber lassen wir das beiseite.

Das ist die Meinung des liberalen Progressiven.

Und der liberale Progressive glaubt, dass die Unterstützung der Palästinenser

ist daher etwas, das den liberalen Progressiven zu einem guten Menschen macht.

Der 7. Oktober ist passiert und plötzlich haben Sie eine Situation, in der die Menschen

dass der liberale Progressive unterstützt hat, als unterdrückt

und alles, was sie tun, ist eine legitime Verteidigung oder ein legitimer Widerstand gegen Unterdrückung.

Plötzlich können wir sehen, dass diese Menschen sich in die blutrünstigsten Wilden verwandelt haben

das könnte man sich nur vorstellen, in dem die Menschen, die sie unterstützt haben

Unterdrückte sind gute Menschen, weil sie Opfer sind, diese sind Wilde.

Und die Menschen, die sie als Unterdrücker dargestellt haben, sind die Opfer.

Das können sie nicht haben. Denn wenn sie das haben, wenn sie zugeben, dass das der Fall ist,

dann ist ihre gesamte Weltanschauung erschüttert, weil die Leute, wissen Sie,

die Sache, die sie als Repräsentantin des Guten unterstützt haben, erweist sich als böse.

Und was macht sie das? Es macht sie böse. Also können sie es nicht haben.

Was also tun sie? Sie unternehmen außergewöhnliche Anstrengungen, um so zu tun, als wäre Schwarz Weiß.

dass Gerechtigkeit Ungerechtigkeit ist, dass Unterdrückung Widerstand ist und umgekehrt.

Sie müssen also die Schuld bei den Israelis suchen.

Die Israelis sind schuld an dem, was passiert ist. Es gibt also keinen besseren Weg, den Menschen die Schuld zu geben

als sie genau dessen zu beschuldigen, dessen Opfer sie sind.

Projektion. Projektion. Sie beschuldigen sie also des Völkermords.

Wir hören es auch regelmäßig, den Israelis wird vorgeworfen, Nazis zu sein.

Es ist dasselbe. Es ist nicht einfach nur eine Beleidigung. Es ist eine sehr bewusste Sache.

Denn wenn die Israelis Nazis sind, dann sind wir frei.

Wir, der liberale Westen, sind frei von jeglicher Schuld und jeglicher Verbindung mit schlechten Dingen.

denn sie sind schuld. Sie sind die Menschen, die schlecht sind.

Und so können wir weiterhin unseren Fantasien nachgehen, gute Menschen zu sein.

Und ich denke, das ist auch der Grund für diese erstaunlichen Szenen, die wir in den sozialen Medien gesehen haben.

von Menschen, die mit ihren Händen die Plakate der Geiseln herunterreißen.

Jetzt müssen Sie sich fragen, was in so einem Menschen vorgeht.

Dies waren keine Plakate, die für Israel warben. Sie machten auch keine Werbung für die israelischen Verteidigungsstreitkräfte.

Es waren Bilder von Babys, von Kindern, von Frauen, die von blutrünstigen Monstern entführt worden waren,

von wilden, verdorbenen Wilden und waren mit ziemlicher Sicherheit unsäglichen Schrecken ausgesetzt.

Und doch wurden sie abgerissen. Und die Gesichter der Leute, die sie abrissen, waren oft verzerrt

mit Wut und Hass. Und Sie müssen sich fragen, was im Kopf dieser Person vorgeht?

Und mir kam es so vor, als müssten sie es buchstäblich mit ihren Fingernägeln aus dem Blickfeld reißen.

Es war etwas, dessen Existenz überhaupt nicht toleriert werden konnte.

Die Vorstellung, dass israelische Babys und Kinder Opfer der Menschen seien, die sie unterstützt hatten,

weil es der Erzählung widersprach, an der sie ihren eigenen moralischen Wert aufgehängt hatten.

Und es schien mir auch, dass sie die Juden hinausrissen und versuchten, das jüdische Volk völlig auszurotten

aus ihrer Welt, aus ihren Augen, aus ihrer Welt, aus ihren Gedanken, aus ihren Gedanken,

und aus ihrem Gewissen. Das war es für mich, was es darstellte.

Und diese ganze Sache mit der Umkehrung des Völkermords ist Teil davon. Es ist nicht nur abstoßend.

Es ist nicht nur lächerlich. Es ist böse. Und ich denke, es ist ein Symptom der bösen Wege

in die der Westen durch die Übernahme einer ganzen Reihe von Ideologien geraten ist,

eine ganze Reihe von Denkweisen, die meiner Meinung nach das definieren, was wir den liberalen, fortschrittlichen Westen nennen.

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Original transcript (english)

The Western liberal mind conceives of itself as being good because it's liberal. The Western liberal tells him or herself, I'm a good person because I'm liberal and I'm liberal because I'm a good person, which means that I believe in things like the brotherhood of man, conscience and compassion, looking after the wretched of the world,

the poor and the wretched of the world, standing up against abuses of power. These are all good things. And that's why I'm a liberal. And I'm a liberal because of all these good things. So one of the expressions of my goodness and my liberalism is that I support the Palestinian Arabs who I think are an oppressed people and they are oppressed by the Israelis

who have taken their land away from them and they are oppressing them. Now, every part of that, in my view, is a lie. But put that to one side. This is what the liberal progressive thinks. And the liberal progressive thinks that supporting the Palestinians is therefore something that makes the liberal progressive a good person.

October 7 happened and suddenly you have a situation in which the people that the liberal progressive has supported as being oppressed and everything they do is a legitimate defence or resistance against oppression. Suddenly we can see that those people have turned into the most bloodthirsty savages that could ever be imagined, in which the people that they have supported

as being oppressed are good people because they're victims, are these savages. And the people they have represented as oppressors are the victims. They can't have that. Because if they have that, if they admit that that is the case, then their entire world view is shattered because the people, you know, the cause they have supported as representing goodness is shown to be evil.

And what does that make them? It makes them evil. So they can't have it. So what do they do? They go to extraordinary lengths to pretend that black is white, that justice is injustice, that oppression is resistance and vice versa. So they have to represent the Israelis as being at fault. The Israelis are to blame for what's happened. So there is no better way of blaming people

than accusing them of the very thing they are the victim of. Projection. Projection. So you accuse them of genocide. We hear it also regularly, the Israelis are accused of being Nazis. It's the same thing. It's not simply an offensive thing. It's a very deliberate thing. Because if the Israelis are Nazis, then we are free.

We, the liberal West, are free of any kind of guilt or any kind of association with bad things because they are to blame. They are the people who are bad. And so we are free to continue with our fantasies of us being good people. And I think that's also what lay behind these amazing scenes that we saw on social media of people with their hands tearing down the posters of the hostages.

Now you have to ask yourself, what's going through the mind of someone like that? These weren't posters advertising Israel. They weren't advertising the Israeli Defence Forces. They were pictures of babies, of children, of women, who had been kidnapped by bloodthirsty monsters, by savage, depraved savages, and were being almost certainly subjected to untold horrors. And yet they were torn down. And the faces of the people tearing them down were contorted very often

with rage and hate. And you have to ask yourself, what's going on in the mind of that person? And it seemed to me that they had to literally, with their fingernails, tear it out of sight. It was something that could not be tolerated to be in existence at all. The very concept of the Israeli babies and children as victims of the people they had been supporting because it contradicted the narrative on which they had hung their own moral worth.

And it seemed to me also they were tearing the Jews out, trying to tear the Jewish people completely out of their world, out of their sight, out of their world, out of their minds, out of their thoughts, and out of their consciences. That's to me what it represented. And this whole inversion of genocide thing is part of that. It is not just disgusting. It is not just ridiculous. It's evil. And I think it is a symptom of the evil paths

into which the West has fallen through its embrace of a whole range of ideologies, a whole range of thinking, which I think has come to define what we call the liberal progressive West.

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