Transcript · German → English

German → English transcript

These three siblings are standing in front of their school and cannot get in.

For them, the doors are now closed forever, they were kicked out.

Yet the school cannot accuse the children of any misconduct.

Unfortunately, our children are no longer allowed to attend the school,

because we as parents expressed opinions here at the school

that are not welcome.

The three children are nine, eleven, and fourteen years old,

who until recently attended the Rudolf Steiner School

in the Berlin district of Dahlem.

The oldest child had already been at this Waldorf school for eight years.

Then came the immediate termination in the middle of the school year, at the end of February.

They cried at first.

It is a shock.

When we were given the notice of termination,

we told them relatively quickly.

because we do not want to fool the children much and we cannot.

We told the children that they cannot go to their school anymore

for a certain time still, but then soon not anymore.

It all began at a parents’ evening in September of last year

with the new biology teacher.

It was supposed to be an ordinary parents’ evening for Christoph Schröter,

like so many times before.

But suddenly it was about gendered language

and the question of genders.

It started at a parents’ evening

where the teacher in question introduced herself,

and there she used extremely precise and explicit gendered language.

Which then led me to the question of why she does that.

And whether it is an individual decision on her part

or whether there is a decision by the faculty

that things should be gendered.

On which she presented this as her private opinion.

We got to the point where I said there are two genders.

A brief conversation with drastic consequences.

Shortly afterward, the parents are summoned to a meeting.

There the situation escalates in terms of content.

In the meeting, the teacher then also said

that she would be completely fine with it

if children identified sexually as dogs, as puppies.

That set off all the alarm bells for my wife and me.

We then tried to contact the school

to get a statement from the school

on how the school sees this.

According to Schröter’s account, they were then presented with a document,

a new code of conduct that the school had drawn up

and that all parents would have to sign.

The parents refused.

The school then terminated the contracts

due to a destroyed relationship of trust,

according to the school administration’s explanation.

The document states, for example, we welcome diversity

with regard to different genders

and sexual identities.

Ms. Weber, the biology teacher, then affirmed

that in her view there are more than two genders.

And that it is very important that everyone be included.

That the school unilaterally issued this termination,

that was never our intention, that was never what we had planned.

I did not see that coming even in my wildest nightmares.

Copyright WDR 2021

End of transcript · 504 words · machine translated

Original transcript (German)

Diese 3 Geschwister stehen vor ihrer Schule und kommen nicht rein. Für sie sind die Türen jetzt für immer verschlossen, rausgeflogen. Dabei kann die Schule den Kindern kein Fehlverhalten vorwerfen. Unsere Kinder dürfen die Schule leider nicht mehr besuchen, weil wir als Eltern hier an der Schule Meinungen vertreten haben,

die nicht gerne gesehen sind. 9, 11 und 14 Jahre alt sind die 3 Kinder, die die Rudolf-Steiner-Schule im Berliner Ortsteil Dahlem bis vor Kurzem besuchten. Das älteste Kind war bereits seit 8 Jahren auf dieser Waldorfschule.

Dann kam die fristlose Kündigung mitten im Schuljahr, zum Ende Februar. Die haben erst mal geweint. Das ist ein Schock. Wir haben denen das, als wir die Kündigung ausgesprochen bekamen, relativ schnell gesagt,

weil wir den Kindern nicht viel vormachen wollen und nicht können. Wir haben den Kindern gesagt, dass sie nicht mehr an ihre Schule gehen können für eine gewisse Zeit noch, aber dann bald nicht mehr. Alles begann auf einem Elternabend im September vergangenen Jahres mit der neuen Biologielehrerin.

Es sollte ein gewöhnlicher Elternabend für Christoph Schröter werden wie so viele Male davor. Doch plötzlich ging es um Gendersprache und die Frage nach den Geschlechtern. Es ging an einem Elternabend los,

wo sich die betreffende Lehrerin vorgestellt hat, dort extrem genau und deutlich gegendert hat. Was mich dann zu der Frage veranlasst hat, warum sie das tut. Und ob es eine Individualentscheidung ihrer Person ist oder ob es einen Beschluss im Kollegium gibt,

das zu gendern wäre. Worauf sie das als ihre private Meinung vertrat. Wir kamen an den Punkt, an dem ich sagte, es gibt 2 Geschlechter. Ein kurzes Gespräch mit drastischen Folgen. Die Eltern werden kurz darauf zu einem Gespräch zitiert.

Dort eskaliert die Situation inhaltlich. In dem Gespräch sagte die Lehrkraft dann auch, dass es für sie völlig in Ordnung wäre, wenn sich Kinder sexuell als Hunde identifizieren würden, als Welpen. Das ließ bei meiner Frau und bei mir alle Alarmglocken schrillen.

Wir haben dann versucht, uns an die Schule zu wenden, um von der Schule ein Statement dazuzubekommen, wie die Schule das sieht. Laut Schröters Schilderung bekamen sie dann ein Papier vorgelegt, einen neuen Verhaltenskodex, den die Schule erarbeitet hat

und den alle Eltern unterschreiben müssten. Die Eltern weigerten sich. Die Schule kündigte daraufhin die Verträge wegen eines zerstörten Vertrauensverhältnisses, so die Begründung der Schulleitung.

Im Papier stehe etwa, wir heißen Vielfalt willkommen im Hinblick auf unterschiedliche Geschlechter und sexuelle Identitäten. Frau Weber, die Biologielehrerin, habe anschließend bekräftigt, dass es ihrer Ansicht nach mehr als 2 Geschlechter gibt.

Und es sehr wichtig sei, dass alle inkludiert werden. Dass die Schule einseitig diese Kündigung ausgesprochen hat, das war nie unser Interesse, das war nie das, was wir vorhatten. Das habe ich auch in meinen kühnsten Albträumen nicht kommen sehen. Copyright WDR 2021

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