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Discussion on Iraq War Decisions Post 9/11

Direkt nach dem 11. September, etwa zehn Tage nach dem 11. September,

ging ich durch das

Pentagon und sah Minister Rumsfeld sowie

den stellvertretenden Minister Wolfowitz. Ich ging hinunter, um einigen

der Leute

vom gemeinsamen Stab Hallo zu sagen, die früher, früher für mich gearbeitet hatten, und einer der

Generäle bat mich herein. Er sagte: „Sir, Sie müssen reinkommen, Sie müssen reinkommen

und kurz

mit mir reden.“ Ich sagte: „Nun, Sie sind zu beschäftigt.“ Er sagte: „Nein,

nein.“ Er sagte:

„Wir, haben beschlossen, gegen den Irak in den Krieg zu ziehen

.“

Das war ungefähr am 20. September.

Ich sagte: „Wir ziehen gegen den Irak in den Krieg?

Warum?“

Er sagte: „Ich weiß es nicht.“

Er sagte: „Ich schätze, sie wissen nicht, was sie sonst tun sollen.“

Also, äh, ich sagte: „Nun, haben sie irgendwelche Informationen gefunden, die

Saddam in Verbindung bringen

an Al-Qaida?“ Er sagte: „Nein, nein.“ Er sagte, „In der Hinsicht gibt es nichts Neues.“

Sie haben nur beschlossen, in den Krieg gegen den Irak zu ziehen.“

Er sagte: „Ich

schätze, wir wissen nicht, was wir gegen Terroristen tun sollen, aber

wir haben ein gutes Militär und können Regierungen stürzen.“ Und

ähm, er sagte: „Ich

schätze, wenn, äh, das einzige Werkzeug, das du hast, ein Hammer ist,

muss jedes Problem wie ein

Nagel aussehen.“

Also kam ich ein paar Wochen später zurück, um ihn zu sehen,

und inzwischen bombardierten wir Afghanistan.

Ich sagte: „Ziehen wir immer noch gegen den Irak in den Krieg?“

Und er sagte: „Oh, es ist schlimmer als

das.“ Er sagte — er griff über seinen Schreibtisch

und nahm ein Blatt Papier und

sagte: „Ich habe gerade…“ Er sagte, „Ich habe das gerade von oben bekommen“,

womit er das

Büro des Verteidigungsministers meinte, „heute.“ Und er sagte: „Das ist ein Memo,

das beschreibt

wie wir sieben Länder ausschalten werden innerhalb von fünf

Jahren, angefangen mit Irak und dann Syrien, Libanon,

Libyen, Somalia, Sudan und schließlich Iran.“

Ich fragte: „Ist das geheim?“ Er sagte: „Ja, Sir.“

Ich sagte, ich sagte: „Nun, zeigen Sie es mir nicht.“

Und ich sah ihn vor etwa einem Jahr und sagte: „Erinnern Sie sich daran?“ Er sagte: „Sir, ich

habe Ihnen dieses Memo nicht gezeigt. Ich habe es Ihnen nicht gezeigt.“

Äh, entschuldigen Sie, wie war noch mal sein Name?

Ich werde Ihnen seinen Namen nicht nennen.

Gehen Sie die Länder also noch einmal durch.

Nun, angefangen mit Irak, dann Syrien und Libanon, dann Libyen, dann

Somalia und Sudan und dann zurück zu Iran.

Wenn man also Iran betrachtet, fragt man sich: Ist das eine, eine

Wiederholung? Es ist nicht genau eine Wiederholung, aber die Wahrheit ist,

dass Iran von Anfang an erkannt hat, dass die Präsenz der Vereinigten Staaten im

Irak war

eine Bedrohung.

Ein Segen, weil wir Saddam Hussein und die

Baathisten ausgeschaltet haben. Sie konnten mit ihm nicht umgehen. Wir konnten—wir haben es für sie erledigt.

Aber auch eine Bedrohung, weil sie wussten, dass sie die Nächsten auf der

Abschussliste waren.

Und so mischten sie sich natürlich ein. Sie verloren eine

Million Menschen

während des Kriegs mit dem Irak,

u- und sie haben eine lange, nicht zu verteidigende,

nicht zu sichernde Grenze. Daher lag es in ihrem vitalen Interesse,

stark involviert zu sein

im Irak.

Ähm, sie duldeten unsere Angriffe auf die

Baathisten. Sie waren froh, dass wir Saddam Hussein gefasst hatten,

aber sie

bauen ihr eigenes Einflussnetzwerk auf.

Und um es zu festigen, leisten sie gelegentlich

militärische Hilfe, Ausbildung und Beratung, entweder

direkt oder indirekt, sowohl für die Aufständischen als auch für die

Milizen.

In diesem Sinne ist es nicht genau parallel, denn es

hat

meines Erachtens ein kontinuierliches iranisches Engagement gegeben.

Einiges davon legitim, einiges davon illegitim.

Ich meine, man kann Iran kaum vorwerfen, dass sie

anbieten,

Augenoperationen für Iraker durchzuführen, die medizinische

Hilfe benötigen.

Das ist vielleicht kein Anlass, wegen dem man Krieg führen kann,

aber es ist ein Versuch, Einfluss zu gewinnen.

Und die Regierung hat sich hartnäckig geweigert, mit

dem Iran über dessen Sichtweise zu reden, ähm, teilweise, weil

sie nicht den Preis bei ihrer innenpolitischen, unserer US-

innenpolitischen Basis, der rechten, rechtsgerichteten Basis, zahlen wollen, aber auch

weil sie keine Regierung legitimieren wollen, die sie zu

stürzen versucht haben. Wäre man Iran, würde man das wahrscheinlich glauben

Sie führten ohnehin größtenteils schon Krieg mit den Vereinigten Staaten, da

wir

behauptet haben, dass ihre Regierung einen Regierungswechsel braucht.

Also, äh, und wir haben den Kongress gebeten, bereitzustellen

fünfundsiebzig Millionen

Dollar dafür, und wir unterstützen offenbar Terrorgruppen,

die eindringen und Dinge in

Irak, Iran in die Luft sprengen. Und wenn wir es nicht

tun,

sagen wir es so, wissen wir wahrscheinlich davon

und fördern es.

Also

ist es nicht überraschend, dass wir auf einen Punkt der

Konfrontationskrise mit dem Iran zusteuern.

Mein Punkt ist nicht, dass die Iraner die Guten sind,

das sind sie nicht,

sondern dass man Gewalt nur als allerallerallerletztes

Mittel einsetzen sollte. Es gibt eine militärische Option, aber sie ist

eine schlechte.

Ich wollte Ihre Reaktion auf Seymour Hershs Artikel im The New Yorker zu zwei

Kernpunkte, äh, diese Woche. Berichten zufolge hat das Pentagon eine

spezielle Planungsgruppe im Büro der Vereinigten Generalstabschefs eingerichtet, um einen

Bo- Bombenangriff auf Iran zu planen. Ähm,

dass dies geschieht, während die Bush- Regierung und

Saudi-Arabien Geld für verdeckte Operationen in

viele Gebiete des Nahen Ostens pumpen, darunter Libanon, Syrien und

Iran, um von Saudi-Arabien unterstützte

sunnitisch-

islamische Gruppen zu stärken und von Iran unterstützte Schiiten zu schwächen.

Ein Teil des verdeckten Geldes wurde dschihadistischen Gruppen im

Libanon mit Verbindungen zu Al-Qaida gegeben.

Die Schiiten bekämpfen, indem man gemeinsam mit Prinz Bandar,

äh, und dann mit US-Geldern, die nicht vom

Kongress bewilligt wurden,

die Sunniten finanziert, die mit Al-Qaida verbunden sind.

Nun, ich habe keine direkten Informationen, um das zu

bestätigen oder zu widerlegen.

Das, das ist durchaus plausibel. Die Saudis haben eine aktivere Rolle übernommen.

Wissen Sie, die, die Saudis, ähm, haben—

Sie waren gerade in Saudi-Arabien.

Hm?

Sie sind gerade aus Saudi-Arabien zurückgekommen.

Ja. Nun, die Saudis haben im Grunde erkannt

dass sie ein

enormes Interesse am Ausgang im Irak haben, und sie

dem Urteil der Vereinigten Staaten in diesem Bereich nicht sonderlich vertrauen.

Wir haben unsere Kompetenz im Irak nicht gerade bewiesen.

Also, ähm, sie ver— suchen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Die eigentliche Gefahr ist, und einer der Gründe, warum das

Die eigentliche Gefahr ist, und einer der Gründe, warum das

so kompliziert ist, ist folgender:

Nehmen wir an, wir würden den,

den, den Wünschen einiger Leute folgen, die sagen: „Zieht einfach ab und zieht

jetzt ab.“

Nun ja, wir, wir könnten das rein technisch tun.

Es wäre hässlich, und es könnte drei oder vier Monate dauern,

aber man könnte es tun.

die Bataillone auf der Straße eins nach dem anderen aufstellen und

die Schützen in die Humvees setzen und ihre Waffen entsichern, laden und entsichern

und sich ihren Weg aus dem Irak freischießen.

Es gäbe ein paar Sprengsätze am Straßenrand, aber wenn alle hintereinander stehen,

gäbe es keine

Sprengsätze am Straßenrand, vielleicht etwas Scharfschützenfeuer.

Man könnte Hubschrauber darüber fliegen lassen und Luftschutz geben,

dann käme man wahrscheinlich sicher von

dort weg.

Aber

wenn man abzieht,

müssen die Saudis jemanden finden, der gegen die Schiiten kämpft.

Shias.

Wen werden sie finden?

Al-Qaida.

Denn die Gruppen

von Sunniten, die extremistisch wären und kämpfen wollten, wären

wahrscheinlich die Gruppen mit Verbindungen zu Al-Qaida.

Eine der seltsamen

Widersprüchlichkeiten dabei wäre, dass wir bei einem frühen Abzug

die Bedrohung für uns durch

eine äußerst mächtige sunnitische Extremistengruppe, die

nun durch offene saudische Finanzierung legitimiert,

um sich einen Brückenkopf im Inneren

des Irak zu sichern und iranischen Expansionismus zu stoppen.

End of transcript · 1,276 words · machine translated

Original transcript (English)

Right after 9/11, about 10 days after 9/11, I went through the Pentagon and I saw Secretary Rumsfeld and, and Deputy Secretary Wolfowitz. I went downstairs just to say hello to some of the

people on the joint staff who had used, used to work for me, and one of the generals called me in. He said, "Sir, you gotta come in, you gotta come in and talk to me a second." I said, "Well, you're too busy." He said, "No, no." He says,

"You, we've made the decision we're going to war with Iraq." This was on or about the 20th of September. I said, "We're going to war with Iraq? Why?"

He said, "I don't know." He said, "I guess they don't know what else to do." So, uh, I said, "Well, did they find some information collect, connecting Saddam to Al-Qaeda?" He said, "No, no." He says, "There's nothing new that

way. They just made the decision to go to war with Iraq." He said, "I guess it's like we don't know what to do about terrorists, but we got a good military and we can take down governments." And, um, he said, "I

guess if, uh, the only tool you have is a hammer, every problem has to look like a nail." So I came back to see him a few weeks later, and by that time we were bombing in Afghanistan.

I said, "Are we still going to war with Iraq?" And he said, "Oh, it's worse than that." He said-- he reached over on his desk and he picked up a piece of paper and he said, "I just..." He said, "I just got this down from upstairs,"

meaning the Secretary of Defense's office, "today." And he said, "This is a memo that describes how we're gonna take out seven countries in five years, starting with Iraq and then Syria, Lebanon,

Libya, Somalia, Sudan, and finishing off Iran." I said, "Is it classified?" He said, "Yes, sir." I said, I said, "Well, don't show it to me." And I saw him a year or so ago and I said, "You remember that?" He said, "Sir, I didn't show you that memo. I didn't show it to you."

Uh, I'm sorry, what did you say his name was? I'm not gonna give you his name. So go through the countries again. Well, starting with Iraq, then Syria and Lebanon, then Libya, then Somalia and Sudan, and then back to Iran.

So when you look at Iran, you say, is it a, a replay? It's not exactly a replay, but here's the truth, that Iran from the beginning has seen that the presence of the United States in Iraq was a threat.

A blessing because we took out Saddam Hussein and the Ba'athists. They couldn't handle him. We could-- took care of it for them. But also a threat because they knew that they were next on the hit list. And so of course they got engaged. They lost a

million people during the war with Iraq, s- and they've got a long and unprotectable, unsecurable border. So it was in their vital interest to be deeply involved

inside Iraq. Um, they tolerated our attacks on the Ba'athists. They were happy we captured Saddam Hussein, but they're building up their own network of influence.

And to cement it, they occasionally give some military assistance and training and advice, either directly or indirectly, to both the insurgents and to the militias. And in that sense, it's not exactly parallel because there

has been, I believe, continuous Iranian engagement. Some of it legitimate, some of it illegitimate. I mean, you can hardly fault Iran because they're offering to

do eye operations for Iraqis who need medical attention. That's not an offense that you can go to war over perhaps, but it is an effort to gain influence. And the administration has stubbornly refused to talk with

Iran about their perception, mm, in part because they don't want to pay the price with their domestic, our de- US domestic political base, the right, right-wing base, but also because they don't want to legitimate a government that they've been trying to overthrow. If you were Iran, you'd probably believe that

you were mostly already at war with the United States anyway, since we've asserted that their government needs regime change. So, uh, and we've asked Congress to appropriate seventy-five million

dollars to do it, and we are supporting terrorist groups, apparently, who are infiltrating and blowing up things inside Iraq, Iran. And if we're not doing it, let's put it this way, we're probably cognizant of it

and encouraging it. So it's not surprising that we're moving to a point of confrontation crisis with Iran. My point on this is not that the Iranians are good guys,

they're not, but that you shouldn't use force except as a last, last, last resort. There is a military option but it's a bad one. I wanted to get your response to Seymour Hersh's piece in The New Yorker to two

key points, um, this week. Reporting the Pentagon's established a special planning group within the Office of the Joint Chiefs of Staff to plan a ba- bombing attack on Iran. Um, that this is coming as the Bush administration and Saudi Arabia are pumping money for covert operations into

many areas of the Middle East, including Lebanon, Syria, and Iran, in an effort to strengthen Saudi-supported Sunni Islam groups and weaken Iranian-backed Shias. Some of the covert money has been given to jihadist groups in

Lebanon with ties to Al-Qaeda. Fighting the Shias by funding with Prince Bandar, um, and then with US money not approved by Congress, funding the Sunnis connected to Al-Qaeda.

Well, I don't have any direct information to confirm it or deny it. It, it's certainly plausible. The Saudis have taken a more active role. You know, the, the Saudis, um, have- You were just in Saudi Arabia.

Hmm? You just came back from Saudi Arabia. Yeah. Well, the Saudis have basically recognized that they have an enormous stake in the outcome in Iraq, and they don't

particularly trust the judgment of the United States in this area. We haven't exactly proved our competence in Iraq. So, um, they're ki- trying to take matters into their own hands. The real danger is, and one of the reasons this

is so complicated b- is because, let's say we did follow the, the, the desires of some people who say, "Just pull out and pull out now." Well, yeah, we, we could mechanically do that.

It would be ugly, and it might take three or four months, but you could line up the battalions on the road one by one, and you could put the gunners in the Humvees and cock, load and cock their weapons and shoot their way out of Iraq.

You'd have a few roadside bombs, but if you line everybody up, there won't be any roadside bombs, maybe some sniping. You can fly helicopters over, do your air cover, you'd probably get safely out of

there. But when you leave, the Saudis have got to find someone to fight the Shias.

Who are they gonna find? Al-Qaeda. Because the groups of Sunnis who would be extremist and willing to fight would probably be the groups connected to Al-Qaeda.

So one of the weird inconsistencies in this is that were we to get out early, we'd be intensifying the threat against us of a super powerful Sunni extremist group, which was now legitimated by overt Saudi funding in

an effort to hang on to a, a toehold inside Iraq and block Iranian expansionism.

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