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Debate on Antinatalism and Birth Rates

Wir haben auch einen stolzen Slogan: „Meine Blutlinie endet mit mir“. Und ich kann das sagen, weil ich

keine Geschwister habe, also endet meine Blutlinie tatsächlich mit mir.

Und ich denke, das ist eine verantwortungsvolle Entscheidung.

Für die meisten Menschen ist es das Natürlichste der Welt, Babys zu bekommen.

Aber laut Antinatalisten wie Dr. Verena Brunschweiger gibt es acht Milliarden Gründe,

warum wir damit aufhören sollten.

Die deutsche Feministin und kinderfreie Aktivistin hat es sich zur Aufgabe gemacht, Frauen davon zu überzeugen, keine

Kinder mehr zu bekommen.

Sie sagt, es sei schlecht für die Umwelt, schlecht für ihre Gesundheit und mache sie zu Sklavinnen des

Patriarchats.

Elon Musk sagte kürzlich, dass die Australier zu einer vom Aussterben bedrohten Art werden, da unsere Geburtenrate

auf ein Rekordtief sinkt.

Aber Verena sagt, dass es rechten Pronatalisten nur um eine Sache geht.

Alle, besonders rechte Politiker wie Trump, Rams und so weiter, wollen, dass Frauen

immer mehr weiße Babys bekommen.

Und das ist eine gefährliche Entwicklung, die ich wirklich bekämpfen möchte.

Laut Musk stellen sinkende Geburtenraten eine Bedrohung für die Menschheit dar.

Wenn die Menschen aufhören, Kinder zu bekommen, wird die Gesellschaft zusammenbrechen.

Verena sieht das nicht so.

Ich verabscheue ihn wirklich zutiefst, wenn ich das so sagen darf, weil dieser Mann allein so viel zerstört.

Er ruiniert fast alles, wofür ich stehe und wofür gute, fortschrittliche Menschen täglich kämpfen.

Wir sind so viele Milliarden Menschen. Wie kann man da sagen, dass wir aussterben werden? Ich kann das nicht glauben.

Und wenn er an einem Tag 7.000 Menschen entlässt, braucht er natürlich so viele neue Arbeitssklaven wie

möglich. Und deshalb ist es für ihn natürlich wichtig, viele neue Menschen zu haben.

Und er mag ohnehin keine Menschen, die nicht weiß sind, wie jeder weiß.

Es ergibt also Sinn, weiße Frauen zum Gebären zu ermutigen. Und er benutzt Frauen als Brutkästen.

Er hat 14 oder 20 oder was auch immer. Ich verliere den Überblick. Viel zu viele Kinder.

Verena sagt, sie bekommt oft Gegenwind und Kritik für ihre Ansichten.

Es ist Teil des allgemeinen Gegenwinds, den man bekommt, wenn man als Feministin in der Öffentlichkeit steht,

besonders als Verfechterin des kinderfreien Lebensstils.

Aber was mich immer wieder negativ erstaunt, ist, dass Millionen Menschen Leuten applaudieren, die sagen, Frauen seien

nur als Brutkästen und Sexobjekte gut, und das war's dann auch schon.

Und wenn sie 40 oder älter sind, begrabt euch bitte selbst.

Und das bekomme ich natürlich auch zu hören.

Leute schreiben mir und sagen: Oh, bitte hör auf.

Verena sagt, weiße Menschen haben die moralische Pflicht, keine Babys mehr zu bekommen und mehr Geflüchtete aufzunehmen.

Natürlich liegt mein Fokus darauf – und das treibt die AfD in den Wahnsinn –, dass wir unsere

Zahlen reduzieren müssen.

Ich gebe zu, weil wir so viel produzieren und jeder die IPAT-Formel kennt, besteht der Einfluss immer

aus Bevölkerung, Wohlstand und Technologie.

Und wenn wir wie verrückt emittieren und viel mehr Ressourcen verbrauchen, als wir haben.

Also ja, es ist besser für weiße Menschen.

Immer mehr Australier entscheiden sich gegen Kinder.

Verena sagt, das sei eine gute Sache.

Ja, natürlich. Es zeigt, dass Frauen weibliche Selbstbestimmung wirklich wichtig ist,

was sicherlich der Hauptaspekt ist. Wir sorgen uns auch um die Umwelt.

Es bricht mir immer das Herz, wenn ich von euren Buschfeuern und sterbenden Koalabären lese usw.

Es gibt Umweltgründe. Das allein würde auch mir schon reichen,

daher kann ich es völlig nachvollziehen, wenn progressive australische Familien sagen,

nein, ein Kind ist zum Beispiel völlig genug oder auch keines.

Verena weist Kritiker zurück, die behaupten, Antinatalismus sei egoistisch.

Ich sage immer, es ist eher egoistisch, Kinder zu haben, weil sie wie Mini-Mes sind. Das ist fast

eine Art narzisstischer Ansatz. Ich will einen neuen Menschen, der meine schönen blauen Augen hat.

Wäre das nicht schön? Das ist also völlig egoistisch.

Und diese Kinder in eine solche Welt zu setzen, die bereits stirbt, brennt usw.

Nun, das ist ziemlich egoistisch, weitaus egoistischer, als rücksichtsvoll zu sein und keine Kinder zu haben.

Wir haben auch einen stolzen Slogan: Meine Blutlinie endet mit mir.

Und ich kann das sagen, weil ich keine Geschwister habe, also endet meine Blutlinie

tatsächlich mit mir.

Und ich denke, das ist eine verantwortungsvolle Entscheidung, weil ich keine weitere Last auf einen

bereits überlasteten Planeten lege.

Im Jahr 2024 wurden in Australien 292.318 Babys geboren, wobei die Gesamtfruchtbarkeitsrate

mit 1,48 Geburten pro Frau einen neuen Tiefststand erreichte.

Seit 1976 liegt Australien unter der Reproduktionsrate von 2,1, was bedeutet, dass mehr Babys geboren werden

als Menschen sterben.

Das Centre for Population erwartet, dass die Geburtenrate weiter sinkt, bevor sie sich allmählich

langfristig wieder bei etwa 1,6 einpendelt.

Mit anderen Worten: Es sieht so aus, als würden wir vorerst weiter aussterben.

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Original transcript (English)

We have also a proud slogan, my bloodline ends with me, and I can say that because I don't have any brothers or sisters, so my bloodline does end with me. And I think this is a responsible choice. For most people, having babies is the most natural thing in the world. But according to anti-natalists like Dr. Verena Brunschweiger, there are 8 billion reasons

we should stop. The German feminist and child-free activist is on a mission to convince women to stop having children. She says it's bad for the environment, bad for their health, and makes them slaves to the patriarchy.

Elon Musk recently said Australians are becoming an endangered species as our birth rate hits a record low. But Verena says right-wing pro-natalists only care about one thing. Everyone, especially right-wing politicians like Trump, Rams, et cetera, want women to have more and more white babies.

And this is a dangerous development which I'd really like to fight. According to Musk, falling birth rates pose a threat to humanity. If people stop having children, society will collapse. Verena doesn't see it that way. I really, I may say I detest him deeply because this man alone destroys so much.

He ruins almost everything I stand for and good progressive people fight for on a daily basis. We are so many billion people. How can one say we are going to go extinct? I can't believe this. And if he fires 7,000 people on one day, of course he needs as many new work slaves as possible. And so for him, of course, it's important to have many new people. And he doesn't like people who are not white anyway, as everyone knows.

So it makes sense to encourage white women to breed. And he uses women as incubators. He has 14 or 20 or whatever. I lose track. Way too many kids. Verena says she often receives backlash and criticism for her views. It's part of the general backlash you receive if you are in the public eye as a feminist, especially as an advocate for the childhood lifestyle.

But what always amazes me negatively is that millions applaud people who say, women are only good as incubators, sex objects, and that's about it. And if they are 40 or older, please bury yourselves. And I receive this as well, of course. People write to me and say, oh, please stop.

Verena says white people have a moral duty to stop having babies and let in more refugees. Of course, my focus, and that's what drives the AFD nuts, is we have to cut back on our numbers. I admit that because we produce so much and everyone knows the iPad formula, impact always consists of population affluence technology.

And if we emit like crazy and use resources way more than we have. So yes, it's preferable for white people. More Australians are choosing not to have children. Verena says that's a good thing. Yeah, of course. It shows that women are really concerned about female empowerment,

certainly is the main aspect. We're also concerned about the environment. It always breaks my heart if I read about your wildfires and dying koala bears, etc. There are environmental reasons. That alone would be enough also for me, so I can completely get if Australian progressive families say no one child, for instance, is completely enough or also none.

Verena rejects critics who claim antinatalism is selfish. I always say it's rather selfish to have kids because they are like mini-me's. This is almost some kind of narcissistic approach. I want to have a new person to have my beautiful blue eyes. How wouldn't that be nice? So that's completely selfish. And put those kids in such a world which is already dying, burning, etc.

Well, that's pretty selfish, way more selfish than being considerate and not having kids. We have also a proud slogan, my bloodline ends with me. And I can say that because I don't have any brothers or sisters, so my bloodline does end with me. And I think this is a responsible choice, because I don't put another burden on an

already overstrained planet. There were 292,318 babies born in Australia in 2024, with the total fertility rate hitting a new record low of 1.48 births per woman. Since 1976, Australia has been below the replacement rate of 2.1, meaning more babies are born than people dying.

The Centre for Population expects the birth rate to fall further, before gradually returning to around 1.6 over the long term. In other words, it looks like we'll keep dying off, for now.

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