Philanthropy and Global Health Initiatives
Diese Art und Weise hilft, wenn man vor allen Dingen medizinische
Unterstützung
leistet, dann wird das zu einer ganz, ähm, ähm,
starken Überbevölkerung in den Ländern der Dritten Welt führen.
Sie haben darauf hingewiesen, dass das genau nicht so sein wird.
Warum nicht?
Ja, das stimmt. Ich habe ungern
mich mit diesen Hilfsfragen beschäftigt am Anfang, weil ich dachte,
andere Probleme werden dann noch verschärft.
Also das Bildungswesen.
Und dann habe ich die Erfahrung gemacht, dass wenn man die Gesundheit verbessert,
die Eltern kleinere Familien gründen-
So wie es hier westlich auch war.
Weil sie wissen, dass ihre Kinder auch wirklich aufwachsen.
Jetzt haben wir kleinere Familien.
Die großen Familien bedeuten, dass man nicht weiß, wie viele
Kinder im Kindesalter sterben, dass sie also zwei
überleben lassen, damit die Eltern, wenn sie alt sind, auch
unterstützt werden. Die Erfahrung war für mich erstaunlich.
Das ist an sich gegen den gesunden Menschenverstand, dass man, wenn
man impft, man die
Bevölkerungsstärke ganz erheblich verringert.
Und dann habe ich losgelegt. Das war 2001, da habe ich diese Erfahrung
gemacht. Und dann haben wir im großen Stil
im Gesundheitswesen vor allen Dingen Impfstoffe gefördert.
Sie haben eben gesprochen über die Partner, Partnerregierungen,
aber Sie haben etwas zustande gekriegt, was ich ganz erstaunlich finde.
Wie soll man sagen, eine, eine internationale Koali-- äh,
Koalition der
Milliardäre, eine Allianz, wenn man so will.
Haben Sie auch deutsche Milliardäre davon versucht zu überzeugen, mitzumachen bei
dieser Allianz?
Ja, ich glaube nicht,
dass ich in Europa, äh, viele
überzeugt habe. Wir
haben eine Gruppe,
die in den Vereinigten Staaten aktiv ist.
Neunundsechzig Menschen, die wohlhabend sind,
äh, die sprechen jetzt zusammen. Die sind Philanthropen.
Die
reden auch darüber, wie man Fehler verhindern kann.
Es wäre schön, wenn man soziale Normen verbessern könnte.
Mich hat die Großzügigkeit von Rockefeller und Carnegie
bestimmt. Ich habe dann gedacht, das kann man machen.
Ich glaube,
da kann man wirklich einen hohen Prozentsatz der Wohlhabenden davon
überzeugen, dass sie freiwillig einen Teil ihres
Vermögens der Gesellschaft zurückgeben.
Ich kann nur sagen, wie gut das für mich funktioniert hat.
Und ich glaube, das wird zunehmen.
Aber interessant auch zu sehen die verschiedenen Mentalitäten.
In, in Amerika geht man sehr offen damit um.
Man spricht darüber.
In Deutschland, auch da wird natürlich bei wohlhabenden
Menschen sehr, sehr viel
gespendet, aber man ist eher zurückhaltend.
Ähm, allerletzte Frage: Äh, haben Sie einen iPod?
Nein.
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