Challenges in German Automotive Industry
Eine Zahl, die ich immer wieder höre, damit Sie es mal einordnen können, pro Elektroauto heute überweisen wir in Betracht zwischen 5.000 und 10.000 Euro nach China.
Pro Elektroauto, das hier in Europa gebaut wird. 5.000 bis 10.000 Euro.
Darum die Bestrebung hier die Batteriezellen zu bauen, trotzdem brauchen wir die Rohstoffe dann von dort, wir brauchen Inverter-Technologie von dort etc.
Und diese 5.000 bis 10.000 Euro, die fehlen natürlich, die landen nicht bei dem mittelständischen Betrieb im Schwarzwald-Bar-Kreis oder sonst wo, wo man Nockenwellen geschliffen hat.
Die sind weg. Einfach als Größe, damit man das einordnen kann.
Und was ist die Lösung für die deutsche Industrie? Sie muss beides machen, aber sie soll bitte schön auch klare politische Signale in Europa bekommen.
Diese Technologie ist auch gut, mach die weiter, mach die mit Hochdruck weiter.
Ein Mittelständler, der heute Kolbenringe, Nockenwellenlager, was auch immer fertigt.
Und zur Bank geht und sagt, ich habe da ein Produkt, das ist eigentlich auch nachhaltig.
Ein Verbrennungsmotor, der kann auch mit Diesel, mit HVO-Kraftstoff betrieben werden.
Ich brauche einen neuen Kredit, ich muss meine Fertigung modernisieren, ich brauche eine Million Euro.
Dann muss der Banker in die europäischen Vorgaben reingehen, dann muss er schauen, das Produkt ist Verbrennungsmotor, nicht nachhaltig, Strafzins.
Damit macht man den Mittelstand auch tot mit der Regulatorik.
Das muss dringend geändert werden, dass allein die Kreditvergabe auch schon für verbrennungsmotorische Komponenten benachteiligt wird.
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