Police Preparedness for AfD Party Congress

Und wenn man diesen Parteitag nicht durchführen könnte, uns da hindern könnte,

dann müsste man sich mit allen zusammen, und es sind ja nicht zu 60,

möglicherweise 80.000 Demonstranten angekündigt,

muss man die Messe einstürmen.

Und deswegen hat die Polizei, da kann man im Prinzip nicht verraten,

aber wenn wir ja Evakuierungsszenarien vorbereiten mit Spezialeinheiten,

mit Hubschraubern, weil man wirklich überhaupt nicht weiß,

was auf einen jetzt kommt.

Und man sieht es, wie ernst die Polizei das nimmt.

An diesem Wochenende findet in Erfurt, in Thüringen, der AfD-Bundesparteitag statt.

Es wird mit Ausschreitungen und Krawallen gerechnet.

60.000 Demonstranten haben sich angekündigt.

Unser BILD-Chefreporter Frank Schneider ist bereits vor Ort.

Und Frank, man sieht schon die Polizei, wie sie hinter dir auffährt.

Und du hast es auch gemerkt, als du angereist bist vorhin.

Ja, absolut. Also so ein Aufgebot habe ich auch wirklich selten erlebt.

Ich war auch zuletzt in Wiesn, also um die Nachwuchsorganisation der Arztbehinging.

Aber hier ist es jetzt wirklich so, ein Polizeiaufgebot, wie man es selten gesehen hat.

Auf der Autobahn bin ich aus Nordrhein-Westfalen hier hingefahren.

Ich habe ohne Ende Polizeikonnomen überholt aus allen Bundesregierungen,

die doch die eigenen Supports beendet haben.

Und hier vor Ort ist es auch schon so, ein wahnsinniges Polizeiaufgebot,

schon mit Wasserwerfern, mit Bäumpanzern, mit unzähligen Inhaltsschersten.

Und ich bin von der Autobahn noch eine Strecke hier zur Messehalle gefahren.

Die nennt die Polizei eine Betonstrecke.

Die hat hier rechts und links mit sogenannten Hamburger Gittern,

das sind diese Absperrgitter der Polizei, abgesichert und will diese Strecke auch halten.

Ich kann das gleich hinten mal zeigen.

Man sieht es hier hoch auch.

Da kommen ganze Hundert Schersten und rechts und links stehen überall diese Gitter am Rand.

Und diese Gitter sollten morgen das besorgen,

dass es einen freien Zufahrt, wenigstens einen freien Zufahrt zur Messe gibt.

Denn genau das war das Problem bei allen anderen Veranstaltungen der AfD bis jetzt noch gerade.

Trotzdem hat die Polizei große Sorge, dass eben die Autonomen und auch diese Blockierer von denen, da reden wir nicht bis zu 16.000, da muss man selber überlegen, also 16.000 Blockierer und 3.000 gewaltbereite Linksextreme, auch teilweise aus anderen europäischen Ländern, dann geht es zu Anreisen.

Und da hat die Polizei große Sorge, dass auf Autobahnen, vielleicht schon 10, 20 Kilometer von hier entfernt an Autobahnen Knotenpunkte überfahren gemacht werden, Baumsteller auf die Fahrbahn geworfen werden.

Was dann auch für Unbeteiligte eine wahnsinnig große Gefahr wirkt, denn die Polizei geht davon aus, dass sie die Blockade bereits um 4, 5 Uhr beginnen werden.

Und da muss man abwarten, die Dienstleute, die es nötig sind, die am Ende mitmachen. Aber wenn die Zahlen nur annähernd stimmen und die Polizei befolgt wird, könnte es hier eine chaotische Lage werden.

Es sind auch schon die ersten Pflastersteine entdeckt worden.

Genau, da sind es auch sehr besorgniserregend für die Polizei, insbesondere wo sie betrunken wurden.

Man hat mittlerweile schon fünf Depots von Steinen entdeckt.

Autonome haben Steine, z.B. die dann auch Polizisten oder AfD-Anreisende werfen wollen.

Und die suchen nicht entlang dieser Strecke, wo die Polizeieingangsgarten dort werden,

die Angreifenden versuchen zu blockieren oder die AfD-Anreisenden um uns anzubreiten,

sondern die suchen mitten in der Stadt, also mitten im Stadtgebiet.

Und das ist eine große Sorge der Polizeigemäße, die liegt außerhalb, zwei, drei Kilometer.

Aber in der Stadt hatte man die Hoffnung, dass es dort nichts zu schweren Ausschreitungen kommt,

insbesondere dann auch Schäden an Geschäften, an Häusern und an Autos.

Aber jetzt findet man diese Steinmikros heute in der Stadt.

Das umsorgt bei der Polizei für die große Sorge, dass es nicht nur Probleme an der Messehalle gibt,

die außerhalb von Erfurt liegen, sondern eben auch mitten in der Innenstadt.

Und man muss halt auch eins erklären.

Das Wording dieser Nimsextremisten ist so massiv und so brutal,

das kennt man eigentlich gar nicht auf dem Netz.

Und das ist wirklich so extrem.

Man spricht von verkuftlichen Schwemmeigenotoren,

Steine aus dem Boden brechen.

Man soll Zwillen und Stahlkugeln mitbringen.

Man soll von Aussächern aus angreifen.

Man soll mit Molotowcocktails angreifen, mit Pyrotechnik.

Aber das ist, wie gesagt, eine Brutalität und eine Androhung.

Das ist ja, muss ich sagen, zum Glück nur eine Drohung.

Die gab es so massiv beim letzten Mal vor dem Wettbewerb.

Wir haben gestern schon über einen geheimen internen Lagebericht

der Polizei gesprochen und darüber berichtet.

Da wird von dynamischen Lagen und Stimmungsumschwung usw. berichtet.

Jetzt sehen wir die ganze Zeit hinter dir Polizeiaufgebot auffahren.

Die Frage ist, kann man so eine ganze Stadt überhaupt schützen,

wenn man nicht weiß, geht es hier los oder da los?

Das ist genau das Problem für die Polizei.

Die wissen nicht, wo wir angeblasen werden.

Wir werden nur an einer Stelle angeblasen.

Die Autonomen und die Linken, die Blockierer,

arbeiten mit einer Finger-Taktik.

Verschiedene Samen, verschiedene Protokolle.

Das ist absolut organisiert und konspirativ.

Dann schlagen wir ihn los.

Wir werden heute Nacht mit Bussen einreisen.

Im Kanter Waldorf Pfeilwerke bezahlt von deutschen Gewerkschaftsbunden.

Dann werden wir daraus springen.

Wir werden dann verschiebungsgestellt.

Dann werden fast 10.000 Polizisten hier im Einsatz.

Die sind auch irgendwann erschöpft.

Wenn dann noch, wie ich es erzählt habe,

im Stadtgebiet auch noch Gefahren drohen,

könnte es für die Bevölkerung schwierig werden.

Es wurde selbst damit gedroht, die Messehalle selbst zu überrennen, zu stürmen.

Das nennt die Polizei und auch die Autonomen sehr, das sogenannte Entspielung, also Entspielungsszenario.

Die sagen mehr oder weniger, das hier und in zwei Monaten die Wahl in Graz und Anhalt,

das sind mehr oder weniger die letzten Spieße vor der faschistischen Machtübernahme.

Wir nennen das die Linksautonomen.

Und man müsste jetzt alles tun, jetzt sei alles erlaubt, es sei nicht 5 vor 12, es sei 12 Uhr.

Und wenn man diesen Attack nicht stoppieren und verhindern könnte,

dann müsste man sich mit allen zusammen, und es sind ja nicht zu 60,

möglicherweise 80.000 Demonstranten angekündigt, muss man die Messe einstürmen.

Und deswegen hat die Polizei, da kann man nicht so viel verraten,

aber wenn wir Evakuierungsszenarien vorbereiten mit Spezialeinheiten, mit Hubschraubern,

weil man wirklich überhaupt nicht weiß, was auf einen jetzt kommt.

Und man sieht es, wie ernst die Polizei das nimmt.

Auch ich, als wir eben meine Akkreditierung abholen wollten, die aufs Messegelände fuhr,

da wurde mein Auto durchsucht, als wäre der amerikanische Staatspräsident zu Besuch.

Mit Spiegel in unserem Auto, mein Koffer umlösen, der Fußraum vom Auto,

man guckt nur unter den Sitze.

Also, mit Fürchtung der Polizei, auch bei einem Anschlag, denke ich, sehr bestimmt.

Wow. Frank Steiner, danke für diese ersten...

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