Discussion on AfD and Political Extremism
Können wir da mal eben bleiben bei der AfD,
weil da gibt es jetzt eine Aussage von Ihrem Unionsfreund Michael Kretschmer,
Ministerpräsident in Sachsen, also auch Ihr Kollege bei den Ministerpräsidenten.
Der sagte dem Handelsblatt vor ein paar Tagen,
wer noch über Brandmauern redet, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt.
Wir müssen mit jedem reden, der reden will.
Hat er recht?
Ja, reden ist das eine, aber da muss man auch eine Entscheidung treffen.
Und die Entscheidung ist für mich relativ klar,
die AfD entwickelt sich eher weiter ins Extreme und nicht in die Mitte.
Die AfD hat eine Einstellung international pro Russland, ganz eindeutig,
zum Teil gegen Deutschland, wenn man das so sagen darf. Und sie würde unserem Land am Ende schaden.
Und für die Union kann ich nur sagen, das ist relativ eindeutig, es würde zu einer massiven Spaltung der Union führen.
Am Ende ist die AfD die Nummer eins, die Union wäre dann eine Art Steigbügelhalter.
Und ich sage es hier sehr, sehr deutlich, ich beteilige mich da nicht dran.
Ich möchte nicht am Ende, dass wir zu einer Art Franz von Papen, Sie erinnern an den damaligen
Politiker werden und am Ende den Nazis dort den Weg an die Macht geebnet haben und jetzt hier den Rechtsextremen.
Ich bin da dagegen, grundlegend. Ich glaube, wir müssen Politik für Demokratie,
Politik in der Mitte machen und deswegen gehört die AfD nicht dazu.
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