Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig: Anschlagsverdacht und hybride Bedrohung
Wie ernst der Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen ist,
zeigt sich auch daran, dass der Bundesinnenminister
seinen Urlaub abgebrochen hat und zum Tatort gereist ist.
Auch die Chefs von Verfassungsschutz und Bundespolizei sind vor Ort.
Zu welchen Erkenntnissen das geführt hat und
welche Konsequenzen im Raum stehen,
darüber sprechen wir gleich noch.
Fest steht, wäre diese Drohne tatsächlich explodiert,
hätte das zu einer Katastrophe führen können.
Es ist nicht das erste Mal,
dass dieser Flughafen attackiert wird,
aber das jetzt, das hat eine neue Qualität.
Dieses Wort Hybrid, das verwendet ein Bundesinnenminister ja nicht zufällig.
Das heißt eigentlich, dass staatliche Akteure,
ein staatlicher Akteur dahinter steckt.
Der Anschlag, der versuchte Anschlag,
galt mit dem Leipziger Flughafen einem Logistik-Drehkreuz,
auch für NATO, auch für Militär.
Die Drohne stand neben einem ukrainischen Flugzeug,
also man muss sich schon sehr anstrengen,
um nicht an einen russischen Hintergrund bei diesem Anschlagsversuch zu denken.
Hat offenkundig einen Reiseleiter in einem mit dem Flughafen fahrenden Bus abgeliefert,
der diese Drohne quasi eigenhändig auf den Boden gedrückt hat.
Das ist natürlich jetzt eigentlich nicht das,
was man sich unter professioneller Gefahrenabwehr vorstellt.
Wenn Sie von Wettrüsten sprechen,
dann heißt das ja im Prinzip,
dass dieser Drohnenkrieg hier bei uns angekommen ist, oder?
Das ist natürlich auch immer das Problem
bei diesen hybriden Angriffen,
dass man diese gerichtsfesten Beweise am Ende nicht findet.
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