Analysis of Germany and Russia Relations
Deutschland und Russland
werden hier
an die Stelle eines Brandherdes Europa
eine Situation setzen,
die man dereinst nur als eine Entspannung
wird werten können.
Wenn nun der Westen
erklärt,
dass dies unter keinen Umständen stattfinden dürfte
und wenn man vor allem in England erklärt,
dass man entschlossen sei,
hier,
wenn notwendig, mit einem drei oder vielleicht fünf oder
achtjährigen Krieg
dagegen Stellung zu nehmen,
dann möchte ich hier
einiges nun zur Antwort geben.
Erstens:
Deutschland hat unter schweren Verzichten im Westen und im
Süden seines Reiches
endgültige Grenzen akzeptiert.
Deutschland hat dort überall
versucht,
durch solche Verzichte
eine endgültige Befriedung herbeizuführen.
Und wir glaubten, dass uns das auch gelungen sein würde und
ich
glaube, dass es uns auch gelungen wäre,
wenn eben nicht gewisse Kriegshetzer
das absolute Interesse besitzen würden an einer
Störung des europäischen Friedens.
Ich habe
weder gegen England noch gegen Frankreich irgendein Kriegsziel.
Die deutsche Nation desgleichen nicht.
Seit ich zur Macht kam, bemühte ich mich
gerade zu den früheren Weltkriegsgegnern allmählich
ein enges Vertrauensverhältnis wieder herbeizuführen.
Ich bemühte mich,
alle die Spannungen, die einst zwischen Italien und Deutschland
bestanden, zu
beseitigen. Und ich darf wohl
mit Befriedigung feststellen, dass dies restlos gelungen ist,
dass zwischen den beiden Ländern ein immer engeres und herzlicheres Verhältnis
hergestellt wurde, basierend auch auf dem persönlichen
menschlichen
Verhältnis zwischen dem Duce und mir.
Ich ging aber weiter.
Ich habe mich bemüht, das Gleiche auch mit Frankreich
herbeizuführen.
Sofort nach der Erledigung der Saarfrage
habe ich feierlich auf jede Grenzrevision im
Westen für alle Zeiten Verzicht geleistet.
Und zwar nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch.
Ich habe die ganze deutsche Propaganda in den Dienst dieser meiner Auffassung
gestellt,
alles aus ihr ausgemerzt, was irgendwie zu Zweifeln oder zu
Besorgnisse in Paris hätte Anlass geben können.
Meine Angebote an England selbst kennen Sie.
Ich hatte nur das große Ziel, mit dem britischen Volk
eine aufrichtige Freundschaft erreichen zu können.
Wenn nun das alles abgewiesen wird
und wenn England nun heute
glaubt, gegen Deutschland Krieg führen zu müssen,
so möchte ich darauf
nun nur Folgendes
erwidern:
Polen
wird in der Gestalt des Versailler Vertrags niemals mehr
auferstehen.
Dafür garantiert ja letzten Endes nicht nur Deutschland, sondern dafür garantiert
ja auch Russland.
Wenn nun England trotzdem den Kampf führt und jetzt schon
eine scheinbare Umstellung der Kriegsziele vornimmt, das heißt in Wirklichkeit eine
wirkliche Aufdeckung der wahren Kriegsziele,
dann möchte ich mich auch dazu äußern.
Man sagt in England, dass dieser Krieg natürlich schon auch
wegen Polen, aber das
sei ja an sich nur in zweiter Linie bedeutend.
Das Wichtigere sei ja der Krieg an sich gegen das heutige Regime in
Deutschland.
Und
ich erfahre hier die Ehre, als der Repräsentant dieses Regimes
besonders
genannt zu werden.
Wenn man das nun als das eigentliche Kriegsziel hinstellt,
dann will ich den Herren in London darauf nur Folgendes
zur Antwort geben:
Es ist für mich die größte Ehre,
in dieser Weise eingeschätzt zu werden.
Grundsätzlich habe ich das deutsche Volk so erzogen,
dass jedes Regime,
das von unseren Feinden gelobt wird, für Deutschland Gift ist
und von uns abgelehnt wird.
Wenn also ein deutsches Regime die Zustimmung der Herren Churchill,
Sir Cooper
oder Eden und so weiter bekommen würde, dann wäre dieses
Regime nur von diesen Herren bezahlt und ausgehalten
und damit für Deutschland untragbar.
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