Middle East Peace Agreement Negotiations
Es geht um nichts weniger als um ein Friedensabkommen.
Angeblich soll ab morgen verhandelt werden,
und das, obwohl der 14-Punkte-Plan nicht eingelöst wird, insbesondere von Israel.
Dessen Regierung hält sich nicht an Punkt 1 der Rahmenvereinbarung
und damit dann auch nicht an die erst gestern erneuerte Waffenruhe
mit der Terrorgruppe Hisbollah. Carsten Rüger.
Es sind wohl diese Bomben,
die das Fass zum Überlaufen bringen.
Auch am zweiten Tag nach Unterzeichnung der Absichtserklärung
greift Israel noch immer den Libanon an, obwohl auch hier die Waffen schweigen müssten.
Gestern hielt das Regime in Iran noch die Füße still,
heute Nachmittag aber dann diese Nachricht.
Dies ist eine Warnung der Marine der Islamischen Revolutionsgarden an alle Schiffe:
Nähern Sie sich nicht der Straße von Hormus.
Angesichts der Angriffe Israels und weil die USA nichts dagegen tun würden,
sei die Straße von Hormus für alle Schiffe gesperrt.
Artikel 1 des Rahmenabkommens verlangt ein Ende des Kriegs an allen Fronten,
inklusive Libanon, kritisiert der Sprecher des Außenministeriums.
Trotzdem steigt sein Chef, Außenminister Araghchi,
mit dem gesamten iranischen Verhandlungsteam vor wenigen Stunden ins Flugzeug nach Genf.
Das bedeutet, dass Teheran den diplomatischen Weg weiterverfolgen will,
während es die Straße von Hormus als Druckmittel einsetzt,
um die USA dazu zu bewegen, ihren Verpflichtungen nachzukommen.
Die USA wiederum beschwichtigen.
Die Straße von Hormus hätten am heutigen Tag 55 Schiffe passiert.
Und das deutet darauf hin, dass die Meerenge tatsächlich offen ist.
Trotzdem: Iran hat heute ohne eine einzige Rakete,
nur mit einer Meldung zur Meerenge, seinen mächtigsten Trumpf aufblitzen lassen,
vor den Gesprächen hier in den Schweizer Bergen.
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