Political Defamation Case in Berlin
Es geht um ein linker Abgeordneter in Neukölln, der seit
Jahren immer wieder versucht, mich zu diffamieren.
Ahmed Abed,
Fraktionschef der Linkspartei in der Bezirksversammlung Neukölln.
Wie Mansour ist auch er arabischer Herkunft.
Der Rechtsanwalt und Lokalpolitiker hat Mansour auf Twitter immer
wieder hart kritisiert.
Im November 2021 schreibt er,
Mansour sei ein rassistischer Islamhasser.
Ahmed Mansour befürchtet, solche Botschaften könnten andere zu
Gewalt
motivieren.
Es funktioniert ja nicht, dass jemand morgen aufsteht, ein Messer
nimmt und entscheidet, Ahmad Mansour irgendwie zu verletzen oder
zu
ermorden, sondern es gibt Phasen vorher.
Vor dem Kammergericht Berlin führt Mansour gegen Abed einen Prozess
wegen Beleidigung.
Selbst vor Gericht müssen Personenschützer an seiner Seite sein.
Heute soll es zum Urteil kommen.
Ich konnte heute Nacht nicht schlafen.
Ich meine, wie lange will ich das eigentlich alles
ertragen und
warum soll ich das alles ertragen?
Herr Mansour soll durch die sozialen Medien als
Waffe mundtot gemacht werden.
Schriftliche Interviewanfragen von Report München hat Ahmed Abed
nicht beantwortet.
In der Sache Abed gegen Mansour die Verfahrensbeteiligten bitte
einzutreten.
Ich will mich wehren und das tue ich.
Und wenn das Gericht heute anders entscheiden,
dann habe ich das zu akzeptieren.
Die Herrschaften mit den Kameras dann bitte wieder raus. Danke schön.
Die Verhandlung ist zu Ende.
Wie ist das gelaufen?
Ich hab gewonnen.
Ähm, das war eine Bestätigung, ähm, auch vom Richter,
dass, äh, das klingt komisch, aber dass ich kein Rassist bin
und kein Islamhasser und ich kämpfe dafür, dass ich ernst genommen werde und dass
ich nicht nur schnell als rassistisch und Islamhasser abgestempelt
werde von Menschen, die selektiv manche Aussagen so
interpretieren, dass es für sie in ihre Ideologie passt.
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