Ursula von der Leyen's Union Address Analysis
Am Mittwoch hielt Ursula von der Leyen hier in Straßburg die Rede zur Lage
der Union. Der Applaus blieb äußerst dünn, selbst aus den
eigenen Reihen. Man hörte eine Präsidentin,
die ihre Zeit hinter sich hat und es
als Einzige noch nicht merkt. Was waren die wesentlichen Punkte?
Trotz verheerender Deindustrialisierung hält sie am Green Deal fest, als
könne man Physik durch Moral außer Kraft setzen.
Fabriken schließen, Energie bleibt teuer und dieselbe Frau
erklärt
Europa zur kommenden Führungsmacht bei der künstlichen Intelligenz.
Rechenzentren brauchen aber Strom, und zwar rund die Uhr.
Wind und Sonne liefern das nicht. Wer den Atomausstieg feiert
und Energiepreise ignoriert, kann kein Technologiezeitalter anführen.
Sie verwaltet den Abstieg, Managed Decline heißt das zynische
Stichwort und nennt ihn Fortschritt.
Von der Leyen will die Sanktionen gegen Russland weiter verschärfen.
Nach Jahren gescheiterter Embargos, die den Krieg nicht beendet,
Europa aber teurer und verwundbarer gemacht haben.
Sie beschwört das Feindbild Russland und bindet das Schicksal Europas
an den Krieg in der Ukraine. Deren Kampf um die eigene Identität wird
gepriesen. Wer von deutscher Identität spricht,
ist aber
rechtsradikal. Interessant. Übrigens, am selben Tag wurde der
ehemaligen Pressesprecherin Selenskyjs der Zutritt zum Europäischen
Parlament verweigert. Unsere AfD-Delegation hatte zu einer
Veranstaltung mit ihr geladen. So geht die EU mit der
Redefreiheit um. Was ihr nicht passt, wird kurzerhand zur
Desinformation und Propaganda erklärt.
Wir haben die Dame dann zugeschaltet.
Die Veranstaltung fand trotzdem statt.
Dazu passt aber von der Leyens skandalöse Aussage über Ungarn.
Die Wähler dort hätten sich für die Demokratie entschieden.
Bei ihr gilt nur das als Demokratie, was ihr als Ergebnis
passt. Die Orban-Jahre waren ein Betriebsunfall,
der jetzt
gnadenlos abgewickelt wird. Und schließlich, Kanada
soll zum ersten assoziierten Mitglied der EU werden.
Der kanadische Premierminister hat das heute hier im Parlament bekräftigt.
Geografie spielt offenbar keine Rolle mehr, Gesinnung dafür umso mehr.
Ursula von der Leyen will ein Lager des woken Werte-Westens bauen,
eine Union, die ihre eigenen Grenzen nicht sichern
kann, wie wir in
Ceuta wieder erleben mussten, will sich jetzt ins Uferlose
ausdehnen. Hauptsache, die Ideologie stimmt.
Europa braucht sichere Grenzen. Energie, Industrie und
freie Bürger, keine Untertanen. Ursula von der Leyen hat wieder
einmal das Gegenteil geliefert.
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