Proteste in Erfurt: Neue Strategien gegen die AfD
Gestern waren einfach 17.000 Menschen in Blockaden und 50.000 haben in Erfurt gegen Faschismus demonstriert.
Und trotzdem konnten wir den AfD-Parteitag nicht verhindern.
Natürlich sind wir gerade übelst frustriert.
Die Faschos passen sich an und finden Wege, unsere Blockaden zu umgehen.
Deswegen ist es so verdammt wichtig, dass wir neue antifaschistische Strategien erarbeiten und weiterkämpfen.
Und das nicht nur wegen der AfD.
Mieten steigen, die Renten sind viel zu niedrig und BAföG soll eingeschränkt werden.
Natürlich bieten CDU, SPD und die Grünen mit ihrer Politik keine Lösung, weil es ihnen nur um Profite geht.
Deswegen erscheint die AfD mit ihrer rassistischen Hetze als Lösung.
Zum Glück denken nicht alle so.
Gestern hat eben auch gezeigt, wie viele keinen Bock auf den Rechtsruck haben.
50.000 Menschen waren allein in Ort vor Erfurt, weil sie bereit sind, gegen Rechts aktiv zu werden.
17.000, die sogar bereit sind, unter dem Risiko von Polizeigewalt den FaschistInnen ihre Räume zu nehmen.
Wir sind eine riesige, unbereite Bewegung, wie es sie seit Jahren nicht mehr gab.
Es reicht nicht, nur gegen die AfD zu sein.
Wir müssen einen antifaschistischen, antirassistischen, feministischen und antikapitalistischen Kampf in allen Bereichen führen.
Dafür müssen wir uns zusammentun, organisieren und vernetzen.
Kommt deshalb am Donnerstag, den 9.7. um 19 Uhr zu unserem offenen Plenum vom SDS.
Wir werden die Widersetzungsaktion auswerten und einen Blick in die Zukunft werfen.
Was sind langfristige Strategien, um gegen den aufkommenden Faschismus zu kämpfen?
Gemeinsam können wir was bewegen.
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