Trial of Nord Stream Saboteur Sergej K

Ein abgehörtes Telefonat könnte für den mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteur Sergej

K. zum Problem werden. Denn er soll darin von dem Anschlag

sprechen und ihn eine offizielle militärische Operation der Ukraine nennen.

Rückblick September 2022. Sprengsätze

zerstören drei der vier Nord-Stream-Gasröhren in der Ostsee.

Jetzt kommt der mutmaßliche Anführer des Sabotageteams vor Gericht.

Sergej K., ukrainischer Ex-Offizier, soll den Anschlag mit sechs weiteren

Personen verübt haben. Laut Anklage sollen sie dafür eine in

Deutschland

gecharterte Segeljacht genutzt haben.

Fotos von Touristen und Blitzeraufnahmen führten die Ermittler zu den Fahrzeugen

des Teams. Über Passdaten, die bei den Grenzkontrollen gespeichert

wurden,

konnten sie laut Anklage Sergej K. identifizieren.

Auf K's Handy fanden sie demnach Daten, die zeigen: Er interessierte sich offenbar

auffällig für Angriffe auf kritische Infrastruktur und suchte online wohl

gezielt

Infos zu der Pipeline. Besonders brisant: In abgehörten Telefonaten aus

italienischer Haft sprach Sergej K.

davon, dass die Sprengung eine offizielle

militärische Operation gewesen

sei. Die Bundesanwaltschaft sieht Belege für

einen staatlichen Auftrag der Ukraine.

Präsident Selenskyj hat dies stets bestritten. K.

ist angeklagt, unter anderem wegen Kriegsverbrechen und

der Herbeiführung von

Sprengstoffexplosionen. K's Verteidiger sagt, es gebe keinen

unmittelbar belastbaren Beweis für seine Beteiligung.

End of transcript · 198 words

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