Political Speech in Berlin

Es gibt kein Laster und keine Sünde, die mir in den zehn Jahren, da

ich nun Berliner bin,

von meinen Feinden nicht vorgeworfen worden wären.

Nur eins hat man mir noch nicht vorgeworfen,

dass ich auf den Kopf oder auf den Mund gefallen wäre.

Und trotzdem fällt es mir am heutigen Abend schwer,

zu euch zu sprechen.

Ich bin sonst nicht so, aber wenn man zehn Jahre

gemeinsam gekämpft und gearbeitet hat, dann ist es schwer,

nun darüber Worte zu machen. Es gibt im Leben der

Menschen wenige Aufgaben, die es einem einzelnen Menschen

erlauben, seinen Namen in die Geschichte

einzuschreiben.

Es kann ein großer Mensch da sein und er kann von diesen Aufgaben, mit

diesen Aufgaben nicht betraut werden.

Er hat keine Chance, er kommt nicht zum Streich.

Ich persönlich möchte dem Führer dafür danken, dass er mir diese Chance gegeben

hat,

dass er mich hat schlagen lassen und dass er in den Jahren der

Krisen

und der Auseinandersetzung auch in der eigenen Partei immer unbeirrt und

klar zu uns allen gestanden hat, dass er uns Richt und Ziel

gab und dass er uns mit seiner Bewegung überhaupt wieder

einen Lebensinhalt zugute kommen ließ.

Die alte treue Berliner Parteigarde

grüße ich euch alle Männer und Frauen,

die ihr zehn Jahre an meiner Seite gestanden habt, um für die Ideale des

Führers zu kämpfen.

Grüß ich euch mit meiner Stimme über die ganze Nation hinweg

und sage euch, dass ihr euch um das Vaterland brav

erwiesen habt. Und wie so oft in sturm bewegten

Zeiten von dieser Stelle aus der Ruf für die Bewegung

und für den Führer erklang, so auch heute.

Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei und ihr

Führer, sie heil.

Sie heil.

Sie heil. Ich kann

die Gefühle ermessen,

die Sie heute

beherrschen und

bewegen.

Ich selbst grüße die ihren, die sie damals

in dieser ersten Zeit und in den folgenden Jahren den Weg zur Partei

gefunden haben.

An dieser Stelle danke

ich, aus ganzem und tiefstem Herzen danken.

Nicht nur, dass Sie damals gekommen sind, sondern dass Sie treu geblieben sind

durch alle die wechselvollen Biksale hin und dort,

durch alle die Zeiten, in denen dort Männer vielleicht hätten

mutig werden können. Dass Sie trotzdem nicht von der Bewegung

gegangen sind,

sondern fest und zuverlässig zu ihr hielten.

Vor allem aber muss ich dann auch den Dank des Führers, mein Doktor,

der Sie damals vor zehn Jahren

von mir eine Fahne in die Hand bekommen haben, die

mit uns in des Reiches Hauptstadt aufgeleisten

und zusammen mit der Nation in Berlin erhoben

haben.

Deutsche Sozialisten.

End of transcript · 427 words

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