Critique of Political Ambitions in Germany
Also, ich bewundere ja Menschen, die an sich glauben. Wirklich.
Aber irgendwann wird aus Selbstvertrauen Größenwahn.
Annalena Baerbock findet, es sei Zeit für
eine Frau an der Spitze der Vereinten Nationen.
Und ihre eigene Kandidatur schließt sie vorsichtshalber dabei auch nicht aus.
Da dachte ich kurz, ach schön.
Sie schlägt bestimmt eine ehemalige Regierungschefin vor.
Eine international anerkannte Diplomatin.
Jemanden, der auf der Weltbühne über Jahrzehnte Vertrauen aufgebaut hat.
Nein, wie dumm von mir.
Sie meint natürlich sich selbst. Selbstlos bis zum Schluss.
Ich stelle mir das Bewerbungsgespräch ungefähr so vor.
Welche Qualifikationen bringen sie mit?
Internationale Schlagzeilen, unzählige Memes und
Englisch. Also ungefähr. Fließend? Nein. Kreativ.
Während andere Vokabeln lernen,
schreibt Annalena die Sprache einfach neu.
Das muss diese deutsche Innovationspolitik sein.
Die Umfragen gehen runter, die Karrierepläne hoch.
Nächster Halt, die Vereinten Nationen.
Bescheidenheit ist wohl auch keine Kernkompetenz.
Es ist also Zeit für eine Frau.
Dann hätte ich noch eine Frage.
Für welches Amt eigentlich?
Nicht, dass ich morgen versehentlich noch Papst werde.
Schickt das jemandem, der noch glaubt, Scheitern sei eine Qualifikation.
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