Vaccination Campaign During Oktoberfest
In der Wiesn-Sanitätswoche kann man sich in diesem Jahr zum ersten Mal impfen
lassen. Wer sich aber jetzt während der Wiesn
impfen lässt, hat nicht sofort den
vollen Schutz. Der tritt erst nach circa zwei Wochen ein.
Warum dann jetzt dieses Angebot?
Wir haben generell uns überlegt: Wie erreichen wir die Menschen?
Das Thema Impfen ist ja nicht so etwas, was man, ja, was alle
auf dem Schirm haben. Und wenn man dahin geht,
wo die Menschen sowieso da sind
und wo man viele erreichen kann und viele auch einen kurzen Weg haben,
unkompliziert, dann wirkt es auch.
Und wichtig ist ja, dass die Menschen keine Hürde haben,
um sich
impfen zu lassen und das war unser Ziel.
Europaweit belegt Deutschland beim Impfen den vorletzten Platz.
Hier lassen sich aktuell nur etwa dreißig Prozent der von der STIKO empfohlenen
Gruppen gegen Grippe impfen, bei Corona sind es sogar nur rund zwanzig
Prozent.
Wer sich zwischen Oktober und November impfen lässt, ist rechtzeitig vor dem
typischen Wellenbeginn im Winter geschützt.
Alles, was man dafür braucht, ist ein Impfschein und die eigenen
Versicherungsdaten. Und da meine letzte Covid-Impfung schon
ein bisschen
länger her ist, werd ich's jetzt einfach mal ausprobieren.
Gegen Grippe sollten sich Menschen über sechzig Jahren impfen lassen, gegen
Corona alle über fünfundsiebzig und Personen mit
Vorerkrankungen oder engem Kontakt zu Risikogruppen.
Ärzte bieten auch eine Kombination aus Grippe- und Corona-Impfung an.
Zum Beispiel, wenn jemand ein erhöhtes Risiko für einen
schweren Krankheitsverlauf
durch Schwangerschaft, Alter oder Vorerkrankungen hat und wenn
man viel Kontakt zu
Menschen oder Risikogruppen hat, so wie ich.
Also das Angebot wird überraschend gut angenommen.
Wir hatten einen richtigen Ansturm.
Also wir hatten sogar schon Warteschleifen zum, äh, zum Impfen.
Damit hatten wir nicht gerechnet.
Äh, Gott sei Dank kriegen wir relativ schnell
auch Impfstoff nach, sodass wir auch
weiter impfen können, aber wie gesagt, sensationell.
Vor mir haben die Ärzte an diesem Tag schon fünfzig weitere Menschen geimpft.
Wie bei jedem Medikament kann es zu Nebenwirkungen kommen.
In der Regel sind das leichte Reaktionen wie Schmerzen an der Einstichstelle,
Müdigkeit oder leichtes Fieber.
Die klingen meist nach ein bis drei Tagen von selbst ab.
Ich hatte zum Beispiel einen Tag lang leichte Erkältungssymptome und ein
bisschen
Schmerzen in der Schulter. Bei stärkeren oder anhaltenden Beschwerden
sollte
ärztlicher Rat eingeholt werden.
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