Debate on Germany's Energy Policy
Der große Energieplan, wie geht der?
Geht der so, dass man sagt, wir bauen Windräder ab und bauen AKW auf?
Oder geht der so, dass man sagt, wir lassen das alles stehen
und bauen zusätzlich neue AKW, wissend, was das kostet?
Der große Energieplan ist auf Bundesebene zu lösen.
Das ist kein Landesthema, das schreiben wir in unser Programm.
Aber im Regierungsprogramm steht,
dass der Rückbau von Windkraftanlagen vorgeschrieben werden soll.
Im Regierungsprogramm steht, dass es einen Bestandsschutz gibt
für aktuelle Anlagen und dass keine weiteren gebaut werden sollen.
Wir haben 2.800 Windräder.
Sie wollen keine weiteren bauen?
Die 1. Frage ist, Sie haben von Großeinheitspreisen gesprochen.
Wir haben mit die höchsten Energiepreise
und Strompreise der gesamten Welt.
Das hat was mit Netzentgelten zu tun.
Die in Ostdeutschland, da wird die grüne Energie zum Fluch.
So ehrlich muss man sein.
Leute in Sachsen-Anhalt zahlen dann besonders viel für Strom.
Wir verteufeln erst mal grundsätzlich nichts.
Wir sind technologieoffen.
Und das macht mich auch so stolz als AfDler.
Das ist alles in Ordnung.
Jeder 40. Arbeitsplatz hängt in Sachsen-Anhalt in diesem Bereich.
Das ist auch eine Realität.
Die erkennen wir an.
Aber wir sagen ganz klar, das ist halt nur mal subventioniert.
Wir haben ja gerade ein Beispiel genannt.
Ich meine, es gibt ja noch auf Bundesebene noch mehr Kosten,
wenn ich an diesen Klimafonds da denke.
Auch noch mal, glaube ich, 13 Milliarden Euro.
Ja, im Regierungsprogramm steht,
dass Sie die E-Auto-Förderung abknipsen wollen.
Naja, das ist jetzt die grundsätzliche Frage,
die wir uns als Gesellschaft mal stellen müssen.
Unabhängig, ob es AfD ist oder nicht.
Wollen wir eine Technologie subventionieren
und deswegen ideologisch fördern, weil wir der Meinung sind,
das ist jetzt klimafördernd oder was auch immer.
Wir wollen einfach nur wissen, wollen Sie oder wollen Sie nicht?
Naja, wir möchten marktwirtschaftlich, freiheitlich herangehen und sagen,
für uns ist wichtiger, wie das Weltklima in 500 Jahren ist,
wenn überhaupt Deutschland daran einen Anteil hat,
wie wir aktuell wettbewerbsfähig sind.
Was nützt es uns denn, wenn die Unternehmen abhauen aus Deutschland?
Das passiert ja gerade flächendeckend,
weil sie die Energiepreise nicht bezahlen können.
Und da müssen wir uns irgendwann mal die Frage stellen,
ist es das alles wert?
Und wir sagen ganz klar nein.
Wir müssen einfach wieder realistischer rangehen, wir müssen Sofortmaßnahmen ergreifen,
damit wir günstige Energie haben.
Gerne vielleicht auch, wenn diese Technologie sich irgendwann so entwickelt, dass es wettbewerbsfähig
ist, auch ohne Subventionen.
Oder wenn die Speichermöglichkeiten vorangetrieben sind.
Dafür sind wir doch völlig offen.
Aber Sie müssen ja einen Plan haben.
Sie können ja nicht einfach sagen, als jemand, der Politik gestalten soll, wir gucken jetzt
mal, was passiert, wie sich das entwickelt.
Das ist die schöne Situation, die Position, die wir haben.
Wir können einfach fragen, was haben Sie denn vor.
Aber Sie treten an, weil Sie was gestalten wollen.
Sie müssen doch eine Idee haben, wo die energiepolitische Vision für die Zukunft ist.
Einfach zu sagen, es ist technologieoffen, das ist die Chiffre für, wir wissen gar nicht
und wir tun gar nichts.
Stimmt, die entscheidende Antwort war gerade, die Ideologie herauszulösen.
Wir haben aktuelle Energiewende in diesem Land, die ist in Ideologie getrieben.
Das ist kein Geheimnis.
Man möchte klimaneutral werden.
Und da sagen wir ganz klar, das ist nicht verhältnismäßig, die Realitäten sehen wir,
wir erleben sie gerade in Sachsen-Anhalt, Sie haben die Beispiele selbst genannt, Chemie-Dreieck.
Auch die Situation bei den Automobilzulieferern ist eine Konsequenz aus dieser Ideologie.
Fragen Sie doch mal VW, wie es da gerade läuft oder bei Mercedes-Benz.
Wie läuft es denn da?
Super.
Aber Simon, ist es denn keine...
Und die Konsequenz...
Die Grenzen merken wir in Sachsen-Anhalt. Deswegen weg mit dieser Ideologie.
Ist es denn keine Ideologie, wenn man sagt, wir wollen jetzt zurück zu Fossil und wir wollen das wieder aus Russland bekommen und wir machen uns wieder abhängig von denen?
Nee, die Ideologie ist es ja zu sagen, von dem kaufe ich nichts, weil der ist böse.
Das ist ja ideologisch, weil ich mich damit moralisch erhebe und sage, ich kaufe jetzt lieber woanders teurer ein, damit ich damit irgendwelche geopolitischen Verhältnisse vermeidbar mache.
Als vaterländische Partei würde ich eben schon sagen, dass man sich Gedanken darüber macht, wer ist ein Aggressor, wer bedroht Europa, wer tut es nicht und sollte man sich von dem unbedingt abhängig machen.
Also unabhängig davon, wie ich zur Energiewende stehe oder zum Klimawandel, würde ich sagen, ist vielleicht doch riskant und der wird nicht an Magdeburg vorbeifahren.
Wie erfolgreich war jetzt diese tolle moralische Einstellung, die wir jetzt in den letzten vier Jahren hatten? Wohin hat die uns gebracht? Wie viel Menschenleben hat die in diesem Konflikt geschützt?
Es hat ja nicht Deutschland die Gas abgetrippst, sondern Russland hat kein Gas mehr gelebt.
Wir haben gar keinen Anteil daran. Wir waren ganzartig und haben gesagt, komm her da rein.
Ich weiß, der Hinweis ist schon richtig.
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