Parliamentary Debate on Conduct and Listening
Sehen Sie mal, sehen Sie,
sehen Sie.
Also wir sind hier jetzt nicht auf dem Fußballplatz.
Heben Sie sich das fürs Wochenende auf.
Wenn das jetzt hier noch mal passiert, so ein Verhalten, schmeiße ich Sie hier
raus. Mir reicht es jetzt hier.
Wissen Sie,
ich will es so sagen.
Herr Bundeskanzler, Entschuldigung, auch das.
Es wird hier reingepfiffen. Es wird ständig kommen--
nein, jetzt bin ich dran.
Sie haben gleich die Chance, selbst in Ihren
Redebeiträgen zu überzeugen. Dass hier reingerufen wird, Zwischenrufe
gehört zum parlamentarischen Geschäft dazu.
Aber es gehört nicht dazu, dass man permanent einen Redner
unterbricht. Man muss auch aushalten, dass es andere Meinungen gibt.
Das, was man für sich beansprucht, sollte man auch anderen
gegenüber bereit sein, anzubieten.
Bitte sehr, Herr Bundeskanzler.
Niemand, niemand hat Russland-
Entschuldigung, Herr Bundeskanzler, dass ich Sie kurz unterbreche.
Aber an alle, an die AfD gerichtet: Eben hat Ihre Vorsitzende
gesprochen und alle haben zugehört.
Und ich bitte, ja, auch das muss man ertragen,
wenn man den Spiegel
vorgehalten bekommt.
Es wird Ihnen auch, es wird Ihnen auch zuzumuten sein,
anderen zuzuhören.
Meinungen können hier verschieden sein und es gehört hier zur Regel, dann
auch zuzuhören. Die AfD hat nachher noch Redezeit und da
können Sie alles
einbauen, was Sie jetzt zwischenrufen. Herr Bundeskanzler, bitte.
Vielen Dank, Frau Präsidentin.
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