Debate on Immigration and Urban Change
Sehr stark kritisiert worden für seine Äußerungen zum Thema Stadtbild, wo er
über Fortschritte bei, äh, äh, Asyl und auch bei Rückführungen
gesprochen hat und dann das Thema Stadtbild gesetzt hat.
Ähm, und ich finde, er hat da a-an der Stelle einfach eben nur
bedingt einen Punkt, weil ich glaube, selbst wenn wir jeden
illegalen Migranten, ähm, in Deutschland oder aus
Deutschland abgeschoben haben, wird sich an vielen Stellen, ähm, im
Stadtbild nichts verändern. Äh, weil wir natürlich
einfach, ähm, und die Diskussion habe ich manchmal auch
mit meinen eigenen Eltern,
die dann sagen: „Ja, Wattenscheid sieht aber nicht mehr so aus
wie früher." Ja,
aber Wattenscheid wird nie wieder so aussehen wie in den siebziger, achtziger
Jahren. Es wird nie wieder ein Kino in
Wattenscheid geben und dass der letzte
deutsche Metzger in Wattenscheid zugemacht hat in der Fußgängerzone
und da jetzt nur noch ein Halal-Metzger ist, daran wird sich sozusagen auch
nichts verändern, wenn wir den letzten illegalen Migranten
aus Wattenscheid
abgeschoben haben.
Wollen Sie so Politik machen? Wollen Sie das den Leuten so sagen?
Nein.
Das ist ja-- Was Sie gerade beschreiben, ist die totale Selbstaufgabe.
Nein, überhaupt nicht.
Doch.
Nein, überhaupt nicht. Sondern ich, ich will einfach darauf hin-
Mich entsetzt das, wenn Sie das so sagen.
Bitte?
Politik tritt doch, tritt doch an, um zu gestalten.
Ja, absolut. Aber mein Gestaltungsanspruch, ähm,
speist sich ja nicht daraus-
End of transcript · 234 words